Filmserie: Texas Chainsaw Massacre

Anfang der 70er schuf Tobe Hooper mit seinem Kettensägenmassacker einen Kulfilm und brachte Leatherface als Kultkiller ins Rennen. Dabei nutzte er Elemente eines echten Serienmörders. Obwohl sich Hooper mit blutigen Szenen zurückhielt, sorgten doch die dichte Atmosphäre und Spannung für ausreichend Kopfkino. Und auch ohne Blut und Gemetzel ist der Film sehr brutal, was ihn schnell auf dem Index landen ließ.

Erst Jahre später stellten sich die Fortsetzungen ein, die Anfangs mehr schlecht als recht waren. Besonders Teil vier schien die Reihe schon zu Grabe zu tragen. Doch ihr wurde neues Leben eingehaucht. Zunächst erschien ein gelungenes Remake und gleich darauf dessen Vorgeschichte. Ein fünfter Teil der originalen Reihe erzählte Teil eins weiter. Im vorerst letzten Film wurde nochmals Leatherfaces Werdegang beleuchtet.

Eine Gruppe junger Erwachsener befindet sich auf einem Roadtrip durch Texas. Dabei möchten die Geschwister Sally und Franklin das Grab ihres Großvaters besuchen. Unterwegs gabeln sie einen Anhalter auf, der im nahen Schlachthaus arbeitet. Er lädt die jungen Leute zu sich nachhause ein, doch die möchten den schrägen Typen eigentlich gleich wieder los werden und lehnen ab.

Als sie weiter fahren besuchen sie das nun verlassene Haus ihres Großvaters und kommen dabei wieder auf andere Gedanken. Doch als sie das Nachbarhaus entdecken, endet ihre Reise in einem schieren Alptraum…

Kritik:

1974 schuf Tobe Hooper einen der Kultfilme des Horrorgenres und mit Leatherface und dessen Kettensäge einen ikonischen Mörder. Zu seiner Zeit war der Film sicher schockierender als heute, was ihn auch in vielen Ländern auf den Index brachte. Noch dazu rühmte er sich eine wahre Begebenheit zu erzählen. Nun ja, die Hauptgeschichte war es nicht, doch der Raum mit den Knochen geht auf den Serienmörder Ed Gein zurück.

Doch eine gewisse Wirkung haben manche Szenen heute noch. Wenn zum Beispiel Leatherface aus dem Nichts auftaucht, einen Hammer oder besagte Kettensäge schwingt. Die Morde sind visuell brutal, doch hält Hooper nie voll drauf, viel mehr lässt er die Details unseren Gedanken über. Im letzten Drittel nimmt er dann das Tempo etwas raus, und geht mehr in die Psyche in dem er uns an den Qualen der Protagonistin teilhaben lässt.

Die Atmosphäre ist durch die überaus gelungenen Sets, mit samt den Details schon mal sehr dicht, dazu kommt die ländliche Gegend, die einbrechende Nacht und stimmungsvoll eingesetzte Musik, samt Rattern der Kettensäge. Mit Closeups übertreibt er es allerdings ein Wenig. Der Mittelteil setzt auf Action und Spannung, wobei wir Leatherface kennen lernen.

Hooper kommt zum Glück nicht drum rum uns auch den Rest der Familie, mitsamt Opa, vorzustellen. Die Jugendlichen sieht er eher als Kanonenfutter an. Einzig die Hauptdarstellerin und ihr Bruder gehen ein wenig in die Tiefe. Wobei man auch sagen muss, dass der Bruder extrem nervt. Die Darsteller machen ihre Sache recht gut und überzeugen in ihren Rollen.

Fazit:

Kultfilm, der zwar etwas angestaubt wirkt, aber nichts von seinem Charme verloren hat.

Bewertung: 4 von 5.

13 Jahre sind vergangen, seit Sally von der Sawyer Familie fliehen konnte. Und seit dem sind immer mehr Menschen verschwunden. Und seit dem jagt Leutnant Lefty Enright hinter den Mördern seines Sohnes her. Zufällig nimmt die Radiomoderatorin Stretch den Mord an ihren Anrufern auf, und beschließt Lefty zu helfen. Als sie die Aufnahme im Radio spielt, lockt sie die Killerfamilie aus der Reserve…

Kritik:

Tobe Hooper versuchte Jahrelang eine Fortsetzung zu finanzieren. Schließlich fand er mit Cannon einen Partner. Und dann waren die Fans des ersten Teils maßlos enttäuscht. Doch war es nie Hoopers Intention seinen Klassiker nachzudrehen. Es wäre nur fader Einheitsbrei raus gekommen, der vielleicht mehr Blut und einen höheren Bodycount geboten hätte, aber im Endeffekt wärs zwar das geworden, was die Fans wollten, aber er hätte seinen Klassiker nicht toppen können. Nun gut, das schafft er auch mit der Fortsetzung, so wie sie ist, nicht.

Hooper wollte den schwarzen Humor des Originals hervorheben und weiter ausbauen, und so geht er eine komplett andere Richtung als 13 Jahre zuvor. Das Set wurde größer, es wurden nun Szenen in der Stadt gedreht und wir befinden uns nicht mehr mitten in der Pampa. Spannung gibts so gut wie keine mehr, dafür aber mehr Action und mehr Blut. Die Atmosphäre mag auch nicht so recht aufkommen. Für die Effekte konnte Hooper Tom Savini ins Boot holen und der tobte sich schön aus. Diese sind zumindest sehr gelungen.

Doch wie gesagt, den größten Fokus legte er diesmal auf den Humor. Und so überzeichnet er seine Charaktere komplett. Die sind im Prinzip alle irgendwie verrückt und wir bekommen einen guten, wie grenzwertig humoristischen Einblick in die Sawyer Familie und deren Kochkünste. Die Dialoge sind einfach nur schlimm. Mit dabei ist Bill Mosely, den wir später bei einigen Rob Zombie Werken wieder treffen. Auch konnte Hooper Dennis Hopper für eine Rolle gewinnen, der später meinte, es war der schlechteste Film, in dem er mit gespielt hatte. Gut das sagte er Jahre später auch über Super Mario Bros.

Fazit:

Hooper schlug mit seiner Fortsetzung einen anderen, schwarzhumorigen Weg ein, der aber leider weit weg vom Original ist.

Bewertung: 2.5 von 5.

In Texas wurde ein Massengrab gefunden und ein Mitglied der Sawyer Familie gefasst und vor Gericht gestellt. Währenddessen fährt ein Paar durch die texanische Pampa. Sie halten bei einer Tankstelle, die von etwas schrägen Leuten betrieben wird, die sie dann noch über eine Abkürzung schicken.

Doch bald werden sie von einem Wagen verfolgt und stoßen mit dem zufällig vorbeifahrenden Benny zusammen und stranden im Wald. Schon bald hören sie das Rattern einer Kettensäge…

Kritik:

Nachdem der zweite Teil ja mehr lustig als spannend war, nahm sich Jeff Burr der Materie an und änderte dies wieder. Doch kommt er dabei nicht mal annähernd an Hoopers Original ran. Ein paar Anspielungen auf andere Filme leistet er sich, so erinnert das Nähen der Maske an Freddy, wie er seinen Handschuh baut. Der Trailer, der übrigens damals mit Kane Hodder gedreht wurde, bevor man noch fix wusste, ob der Film entstehen wird, ist eine Hommage an Excalibur.

Dennoch gehts hier viel ernster zu als im Vorgänger, und auch wesentlich brutaler. Leider fand die MPAA das damals nicht so toll und verstümmelte den Film komplett. Ein paar Szenen blieben dann zum Glück doch erhalten, und bei der Jagd durch den Wald kommt auch ein Anflug von Spannung auf. Atmosphärisch bietet der Film leider nicht viel. Das Haus schaut fast zu normal aus, und wie kann es sein, dass sie einerseits durch einen Wald laufen, wo ein See dabei ist und ein paar Meter weiter drüben die trockenste Wüste ist? Bei den Szenen im Haus nimmt Burr das Tempo komplett raus und konzentriert sich auf die schräge Familie.

Die Handlung bietet nichts Neues und ist auch schnell erzählt. Burr zieht die Szenen in die Länge, und verfehlt damit teilweise ihre Wirkung. Im Wald lässt er dann noch eine Frau auftauchen, deren Dasein schnell erklärt ist, doch sinngemäß dient sie nur dem Bodycount. Die Charaktere bieten auch keine Überraschungen, doch die Familie der Sawyers ist etwas gewachsen und nun sind erstmals Frauen dabei. Und der Opa lebt noch. Von den Darstellern brauchen wir nicht viel erwarten Viggo Mortensen spielt mit, kann aber noch nicht viel.

Fazit:

Teil drei geht wieder den ernsteren Weg, bietet auch einen durchschnittlich hohen Grad an Gewalt, doch kommt an das Original nicht ran.

Bewertung: 3 von 5.

Eine Gruppe Jungendlicher verfährt sich nach dem Abschlussball mitten in der Pampa. Wie es der Zufall will, kollidieren sie mit einem anderen Wagen. Als sie Hilfe suchen, werden sie zum Haus der Sawyers geschickt, was natürlich nicht gut ausgehen kann…

Kritik:

Kim Henkel dreht 1995 eine weitere Fortsetzung und quält uns mit nervigen Teenagern. Er wollte der Reihe einen moderneren Look verpassen, doch scheitert damit kläglich. Er verhadert sich in unnötige Längen, sekiert uns mit dummen Dialogen, Logiklöchern und hält sich bei den Effekten, wenn es dann endlich mal so weit ist, sehr zurück. Gut das tat Hooper auch, doch konnte Hooper eine spannende Atmosphäre erzeugen. Bei Henkel hoffen wir nur, dass Leatherface recht schnell alle Teens erwischt.

Apropos Leatherface, seine Maske wirkt diesmal wirklich billig und von bedrohlich ist er weit weg. Auch die Säge ist wieder kleiner geworden. Die Familie streitet die ganze Zeit, nervt mit Dummheit und hat mit dem Original gar nix mehr gemein. Die holen sich sogar Pizza, mit dem Opfer im Kofferraum. Das ganze erinnert an ein schlechtes Kabarett. Da wird um den heißen Brei herum geredet und nix passiert. Auch die Jugendlichen sind furchtbar schlecht dargestellt. Dummheit par Exelance.

Henkel verliert sich in Blödsinn, lässt nicht mal den Anflug einer Spannung aufkommen. Von Atmosphäre sind wir ganz weit weg. Nicht mal das Haus erinnert an das Original. Da liegen keine Knochen mehr rum, und WTF Pizza. Und warum Leatherface nun als Transsexuelle rum läuft konnte ich auch nicht raus finden. Da könnten auch Renée Zellweger und Matthew McConaughey nix mehr retten.

Fazit:

Oida Fux, wos isn des für a Blödsinn.

Bewertung: 0.5 von 5.

Fünf junge Leute fahren nach ihrem Mexiko Urlaub durch die texanische Pampa Richtung nachhause. Auf dem Weg gabeln sie eine verstörte Anhalterin auf, die sich kurz darauf das Hirn raus schießt. Als sie bei der nahen Tankstelle um Hilfe rufen wollen, bestellt sie der Sheriff zu einer Mühle, da er gerade keine Lust hat wo anders hin zu fahren.

Da der Sheriff noch nicht da ist, gehen zwei der Freunde zum nahe gelegenen Haus um nochmal mit der Polizei zu telefonieren. Währenddessen verschwindet einer der Beiden. Als die anderen zum Haus kommen, wartet bereits Leatherface auf sie…

Kritik:

Nachdem die Reihe in den 90ern komplett an die Wand gefahren wurde, nach sich Produzent Michael Bay im Jahr 2003 der Thematik an und fand in Marcus Nispel einen fähigen Regisseur, der uns ein solides Remake abliefert, jedoch nicht an das Original ran kommt. Dabei baut er die Handlung etwas weiter aus, lässt die Grabschändung weg und erzählt uns warum die Gruppe durch die Pampa fährt.

Die Sawyer Familie wurde zur Hewitt Familie und hat sich verändert. Sie sind allesamt ernst und neigen nicht zur Überzeichnung. Nispel hat die Charaktere gut ausgearbeitet und gibt ihnen auch kleine Hintergrundgeschichten, und erzeigt uns erstmals Leatherfaces wahres Gesicht. Die Darsteller überzeugen in ihren Rollen. Sie wirken sehr bemüht. Im Mittelteil zieht Nispel die Szenen mit dem Sheriff unnötig in die Länge. Der Opa ist in diesem Fall keine halbverweste Leiche.

Aber gerade das und weitere Details des Originals fehlen, die damals einen großen Teil der Atmosphäre generiert hatten. Dennoch schafft Nispel hier einen guten Flair, und baut auch Spannung auf. Dazu trägt auch die Musik positiv bei. Die Kettensäge kommt ordentlich zum Einsatz und die Effekte sind sehr gelungen. Wo Hooper noch absichtlich zurückhaltend war, um ein besseres Rating zu bekommen, hält Nispel voll drauf und bietet auch was für Splatterfans. Das Set rund um das alte Farmhaus hat er erweitert und zeigt uns nun Einblicke auch in die viel beredete Fleischfabrik und andere stimmungsvolle Gebäude.

Fazit:

Eine durchaus gelungene Neuauflage mit jeder Menge Spannung.

Bewertung: 4 von 5.

August 1939: In einem Schlachthaus, irgendwo in Texas, bringt eine Frau ein entstelltes Kind zur Welt. Kurzum wird das Neugeborene in den Müll geworfen und von Mutter Hewitt gefunden, und mit auf ihre Farm genommen. Dort wächst der Junge, den sie Thomas nennt auf, und beginn schließlich im Schlachthaus zu arbeiten.

Juli 1969: Das Gesundheitsamt schließt das Schlachthaus, und Tommy verliert seinen Job. Doch bevor er die Firma verlässt, bringt er noch seinen ehemaligen Chef um. Es dauert nicht lange, bis der Sheriff des kleinen Ortes, den die Einwohner nach Schließung der Firma fluchtartig verlassen, an die Haustür der Hewittfarm anklopft, und nach Tommy verlangt. Da er nicht zuhause ist, erklärt sich sein Onkel bereit, mit dem Polizisten auf die Suche nach dem Jungen zu gehen.

Schließlich finden sie ihn auf der Straße, mit einer Kettensäge in der Hand. Als der Sheriff mit ihm reden will, wird er von Tommys Onkel erschossen, der sich nun selbst zum Sheriff ernennt. Da es aber um die Leiche schade wäre, wird sie mitgenommen und fürs Abendessen verkocht.

Währenddessen bereiten sich die beiden Freunde Eric und Dean darauf vor, mit ihren Freundinnen zum Army Sammelpunkt zu fahren, denn die beiden werden in den Vietnamkrieg eingezogen. Eric ist von vorn herein begeistert, und erwartet auch dieselbe Euphorie von seinem besten Freund. Dean jedoch möchte mit dem Krieg nichts zu tun haben, und will mit seiner Bailey nach Mexiko flüchten.

Und so machen sie sich auf den Weg quer durch Texas. Nach einem Halt bei einer Raststätte werden die Vier von einer Bikerin verfolgt. Abgelenkt, übersieht Eric eine Kuh, das Auto überschlägt sich und seine Freundin Chrissie wird raus geschleudert. Die Motorradfahrerin geht zum Wrack, doch bevor sie sich versieht, kommt der Sheriff und erschießt sie. Er packt die Leiche und die drei verletzten Teens in seinem Wagen, und fährt mit ihnen direkt zur Schlachtbank, der Farm der Hewitts. Nun liegt es an Chrissie, ihre Freunde zu retten …

Kritik:

Bereits 1974 überraschte Tobe Hooper mit seinem schockierenden Meisterwerk. Dieses zog 3 mehr oder weniger schlechte Fortsetzungen nach, bis sich 2003 Produzent Michael Bay an ein Remake wagte, das Horrorfans überraschte. Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch dieses Remake eine Fortsetzung erfahren würde. Hier entschied man sich allerdings für die Vorgeschichte.

Und so wohnen wir Tommys Geburt bei, und erfahren während der Opening-Credits Bruchstücke aus seiner Jugend. Wie sehr er sich selbst gehasst haben muss, als er sich das entstellte Gesicht zerschnitt, eine Maske aus Tierhaut formte und sich diese drüber zog. Und als er seinen Arbeitsplatz verliert, scheint es für ihn, als nimmt man ihm seinen Existenzgrund. In seiner Verzweiflung ermordet er seinen Chef.

Zu allem Überdruss unterstützt ihn sein Onkel, der sich selbst zu Sheriff Hoyt erklärt, bei seinen Taten und ermutigt ihn sogar zu weiteren Gräuel. Der Sheriff hat seine Familie vollends im Griff. Kein Mitglied hinterfragt seine Absichten, nicht mal als er der Familie selbst schadet. Sie nehmen es einfach so hin.

Die vier Teens folgen von Anfang bis zu ihrem Ende ihrer Linie. Sie werden kurz vorgestellt, und interagieren untereinander hervorragend. Die vier Jungschauspieler überzeugen in ihren, nicht wirklich anspruchsvollen, Rollen. Eine Charakterentwicklung ist jedoch nicht auszumachen. Sie dienen rein als Opfer für die Gorehounds unter den Zusehern. Und für die zahlt sich auch das Warten im Mittelteil aus.

Nach dem interessanten Beginn, und dem Unfall wird der Film erstmal etwas langsamer. Der Sheriff darf die beiden Burschen drillen, und Chrissie ist auf dem Weg zum Haus. Erst gegen Ende dreht der Film (in der Unrated Fassung) voll auf. Hierbei kommt Leaterhfaces Kettensäge anständig zum Einsatz, und die Kamera hält voll drauf. Das Tempo, sowie die Spannung steigen drastisch bis zum überraschenden Showdown an.

Fazit:

Natürlich ist vom Charme des Originales nach dem xten Aufguss nichts mehr übrig. Betrachtet man allerdings diesen Film und seinen direkten Vorgänger als eigenständige, für die Massen produzierte, Reihe, vermag sie doch zu überzeugen, und vor allem zu unterhalten.

Bewertung: 4 von 5.

Nachdem Sally aus den Fängen der Sawyer Familie fliehen konnte stattet die Polizei der Familie einen Besuch ab. Als ein wütender Mob auftaucht eskaliert die Situation und die Sawyers fallen im Kugelhagel. Dabei brennt auch das Haus ab. Nach getanener Arbeit findet einer der Männer ein Baby hinterm Haus.

25 Jahre später ist aus dem Baby eine junge Frau geworden, die erfährt, dass ihre leiblichen Großeltern gestorben sind und ihr ein altes Haus vererbt haben. Als beschließen ihre Freunde, sie nach Texas zu begleiten. Dort angekommen sind sie vom riesigen Herrenhaus überwältigt. Doch im Keller des Hauses verbirgt sich das Grauen….

Kritik:

Nach einem erfolgreichen Remake und dessen Prequel war Regisseur John Luessenhop der Meinung die Geschichte der Sawyers weitererzählen zu müssen und bescherte uns somit einen fünften Teil. Dabei verwertete er Szenen aus dem Original, ignoriert die drei Fortsetzungen und schließt direkt an den ersten an. Die Handlung setzt schon am gleichen Morgen ein, an dem Sally entkommen ist.

Luessenhop hat sich nicht mal die Mühe gemacht, die Familie annähernd gleich aussehen zu lassen, wie in den Sekunden zuvor gezeigten Szenen. Dazu sind auf einmal viel mehr Leute im anders aussehenden Haus. Und dann offenbart uns Luessenhop auch noch, dass die mütterliche Seite der Sawyer Familie stinkreich war. Und dabei hausen sie in einer heruntergekommenen Hütte, während Oma im Herrenhaus flaniert.

Zumindest bietet er eine interessante Handlung. Die verrückte Sawyer Familie bleibt uns handlungsgedingt erspart und die Szenerie wird auf mehrere Orte erweitert. Die Polizei kommt auch zum Einsatz, wie auch manche Bürger der Stadt. Die Charaktere sind teilweise gut ausgearbeitet, haben eine Geschichte und werden durchaus gut verkörpert. Ein paar Nebenrollen dienen lediglich dem Bodycount.

Eine große Stärke des Films ist der gebotene Gewaltgrad, der seit den 2000er Jahren nicht mehr so stark zensiert wird. Die Effekte sind, wenn auch teilweise CGI durchaus gelungen. Da der Film in der neuen Hochphase des 3D Kinos entstanden ist, wurden auch einige Szenen speziell dafür gedreht. Auch kommt etwas Spannung auf sobald Leatherface im Einsatz ist. Dazwischen gibts leider einige Längen wo die Handlung und die Hintergrundgeschichte erzählt werden. Und nachdem unsere Hauptprotagonistin eine Sawyer ist, zählt diesmal auch Leatherface zu den Guten. Mehr oder Weniger.

Fazit:

Interessante Fortsetzung der Originalreihe, auch wenn einige Logiklöcher auftauchen. Ah ja, Abspann abwarten.

Bewertung: 3.5 von 5.

Nachdem die Sawyer Kinder die Tochter des Sheriffs ermordet haben, nimmt die Polizei alle minderjährigen Kinder mit und steckt sie in ein Heim. Als 10 Jahre später Mama Sawyer etwas Chaos in dem Heim stiftet, da sie ihren Sohn nicht sehen darf, nutzen dieser und drei weitere straffällige Jugendliche die Gelegenheit für einen Ausbruch. Sie entführen außerdem eine junge Krankenschwester. Auf ihrem Weg nach Mexiko werden sie gnadenlos vom Sheriff gejagt, was den jungen Sawyer schließlich zu Leatherface werden lässt…

Kritik:

Nachdem es kurze Zeit ruhig um Leatherface geworden war, wollten die Regisseure Alexandre Butillo und Julien Maury nochmal ihre Version seines Anfangs erzählen. Doch anstatt eines klassischen Kettensägenmassackers präsentieren sie uns hier einen blutigen Roadtrip durch die Pampa.

Doch bis es so weit ist bekommen wir einen kleinen Einblick in die Nervenheilanstalt und lernen die Protagonisten kennen. Gut ausgearbeitet ist hier der junge Sawyerbub, der Anfangs recht schüchtern ist und im Verlauf des Films auf die dunkle Seite übertritt. Allerdings passen seine Statur und der Geisteszustand nicht zum Vorbild. Die anderen Charaktere sind allesamt etwas verrückt, werden aber nicht weiter vorgestellt, und durchlaufen auch keine Entwicklung.

So begeben sich die Jungendlichen mit ihrer zahmen Geisel auf die Flucht. Die Polizei ist ihnen auf den Fersen. Gelungen ist dabei der Einsatz von Farbfiltern und die Gestaltung der Sets, dabei kommt etwas Atmosphäre auf. Doch irgendwie will die Spannung nicht so recht dazu kommen. Die Morde gestalten sich dann recht brutal und visuell heftig, und es kommt auch wieder die Kettensäge zum Einsatz.

Fazit:

Netter Versuch eine Vorgeschichte zu basteln, die nicht ganz ins Gesamtkonzept passt.

Bewertung: 2.5 von 5.

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