The Texas Chainsaw Massacre 3 – Leatherface (Filmkritik)

In Texas wurde ein Massengrab gefunden und ein Mitglied der Sawyer Familie gefasst und vor Gericht gestellt. Währenddessen fährt ein Paar durch die texanische Pampa. Sie halten bei einer Tankstelle, die von etwas schrägen Leuten betrieben wird, die sie dann noch über eine Abkürzung schicken.

Doch bald werden sie von einem Wagen verfolgt und stoßen mit dem zufällig vorbeifahrenden Benny zusammen und stranden im Wald. Schon bald hören sie das Rattern einer Kettensäge…

Kritik:

Nachdem der zweite Teil ja mehr lustig als spannend war, nahm sich Jeff Burr der Materie an und änderte dies wieder. Doch kommt er dabei nicht mal annähernd an Hoopers Original ran. Ein paar Anspielungen auf andere Filme leistet er sich, so erinnert das Nähen der Maske an Freddy, wie er seinen Handschuh baut. Der Trailer, der übrigens damals mit Kane Hodder gedreht wurde, bevor man noch fix wusste, ob der Film entstehen wird, ist eine Hommage an Excalibur.

Dennoch gehts hier viel ernster zu als im Vorgänger, und auch wesentlich brutaler. Leider fand die MPAA das damals nicht so toll und verstümmelte den Film komplett. Ein paar Szenen blieben dann zum Glück doch erhalten, und bei der Jagd durch den Wald kommt auch ein Anflug von Spannung auf. Atmosphärisch bietet der Film leider nicht viel. Das Haus schaut fast zu normal aus, und wie kann es sein, dass sie einerseits durch einen Wald laufen, wo ein See dabei ist und ein paar Meter weiter drüben die trockenste Wüste ist? Bei den Szenen im Haus nimmt Burr das Tempo komplett raus und konzentriert sich auf die schräge Familie.

Die Handlung bietet nichts Neues und ist auch schnell erzählt. Burr zieht die Szenen in die Länge, und verfehlt damit teilweise ihre Wirkung. Im Wald lässt er dann noch eine Frau auftauchen, deren Dasein schnell erklärt ist, doch sinngemäß dient sie nur dem Bodycount. Die Charaktere bieten auch keine Überraschungen, doch die Familie der Sawyers ist etwas gewachsen und nun sind erstmals Frauen dabei. Und der Opa lebt noch. Von den Darstellern brauchen wir nicht viel erwarten Viggo Mortensen spielt mit, kann aber noch nicht viel.

Fazit:

Teil drei geht wieder den ernsteren Weg, bietet auch einen durchschnittlich hohen Grad an Gewalt, doch kommt an das Original nicht ran.

Bewertung: 3 von 5.

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