The Texas Chainsaw Massacre 2 (Filmkritik)

13 Jahre sind vergangen, seit Sally von der Sawyer Familie fliehen konnte. Und seit dem sind immer mehr Menschen verschwunden. Und seit dem jagt Leutnant Lefty Enright hinter den Mördern seines Sohnes her. Zufällig nimmt die Radiomoderatorin Stretch den Mord an ihren Anrufern auf, und beschließt Lefty zu helfen. Als sie die Aufnahme im Radio spielt, lockt sie die Killerfamilie aus der Reserve…

Kritik:

Tobe Hooper versuchte Jahrelang eine Fortsetzung zu finanzieren. Schließlich fand er mit Cannon einen Partner. Und dann waren die Fans des ersten Teils maßlos enttäuscht. Doch war es nie Hoopers Intention seinen Klassiker nachzudrehen. Es wäre nur fader Einheitsbrei raus gekommen, der vielleicht mehr Blut und einen höheren Bodycount geboten hätte, aber im Endeffekt wärs zwar das geworden, was die Fans wollten, aber er hätte seinen Klassiker nicht toppen können. Nun gut, das schafft er auch mit der Fortsetzung, so wie sie ist, nicht.

Hooper wollte den schwarzen Humor des Originals hervorheben und weiter ausbauen, und so geht er eine komplett andere Richtung als 13 Jahre zuvor. Das Set wurde größer, es wurden nun Szenen in der Stadt gedreht und wir befinden uns nicht mehr mitten in der Pampa. Spannung gibts so gut wie keine mehr, dafür aber mehr Action und mehr Blut. Die Atmosphäre mag auch nicht so recht aufkommen. Für die Effekte konnte Hooper Tom Savini ins Boot holen und der tobte sich schön aus. Diese sind zumindest sehr gelungen.

Doch wie gesagt, den größten Fokus legte er diesmal auf den Humor. Und so überzeichnet er seine Charaktere komplett. Die sind im Prinzip alle irgendwie verrückt und wir bekommen einen guten, wie grenzwertig humoristischen Einblick in die Sawyer Familie und deren Kochkünste. Die Dialoge sind einfach nur schlimm. Mit dabei ist Bill Mosely, den wir später bei einigen Rob Zombie Werken wieder treffen. Auch konnte Hooper Dennis Hopper für eine Rolle gewinnen, der später meinte, es war der schlechteste Film, in dem er mit gespielt hatte. Gut das sagte er Jahre später auch über Super Mario Bros.

Fazit:

Hooper schlug mit seiner Fortsetzung einen anderen, schwarzhumorigen Weg ein, der aber leider weit weg vom Original ist.

Bewertung: 2.5 von 5.

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