Winchester – Das Haus der Verdammten (Filmkritik)

Sarah Winchester ist die schwer reiche Erbin des berühmten Waffenproduzenten. Nach seinem Tod hat sie sich in ein Haus zurückgezogen, das sie ständig erweitert. Sie fürchtet, die Geister der Menschen, die durch die Waffen ihres Mannes gestorben sind, würden sie heimsuchen. Also möchte sie diese in dem Irrgarten aus Zimmern einsperren.

Da sie Mehrheitseigentümerin der Firma ist, und diese sie raus drängen wollen, entsendet die Firma einen Psychiater um Sarahs Geisteszustand zu attestieren. Dr. Price, der selbst mit inneren Dämonen zu kämpfen hat, merkt bald, dass Sarahs Geschichte gar nicht so abwegig ist….

Kritik:

Das Winchester Haus steht in San Jose und hat über 500 Zimmer, Gänge die in Sackgassen Enden. Zeit ihres Lebens lies Sarah Winchester an dem Haus bauen, sie war fest von den Geistern überzeugt, die sie darin einsperren wollte. Heute kann das Haus als Touristenattraktion besichtigt werden. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ihre Geschichte verfilmt wird.

Die Spierig Brüder haben sich der guten Sarah Winchester angenommen und präsentieren uns eine durchaus gelungene Hommage an die alte Dame. Sie durften sogar teilweise im Haus drehen, der Großteil wurde aber am Set nachgebaut. Und das Set ist sehr stimmungsvoll umgesetzt. Licht und Schatten, sowie die Musik sind stets gut eingesetzt, so kommt eine dichte Atmosphäre auf. Die Spannung wird stetig erhöht und gipfelt im gelungenen Finale.

Effekttechnisch läst der Film wenige Wünsche offen, das Haus wurde gut inszeniert. Die Masken der Geister sind sehr gelungen und wirken auch bedrohlich. Action gibts genug, jedoch wird mit Blut gespart, was allerdings hierbei kein Fehler ist.

Als Sarah Winchester konnten die Brüder mit Helen Mirren eine hervorragende Schauspielerin besetzen, die alle andern in den Schatten spielt. Aber auch Jason Clarke kann als Psychiater überzeugen. die Charaktere werden im Film gut vorgestellt und entwickeln sich auch weiter. Im Verlauf des Films fügen sich die Stränge zusammen und wir erfahren in welcher Beziehung die Personen mit dem Haus stehen.

Fazit:

Winchester ist ein überaus gelungener Geisterfilm, der mit einer interessanten, und teilweise wahren, Geschichte, dem Set an sich und dem guten Cast überzeugen kann.

Bewertung: 4 von 5.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s