Sleepy Hollow (Filmkritik)

Da Constable Ichabod Crane mit seinen neumodischen Methoden bei der Verbrechensaufklärung auf nicht viel Gegebenliebe bei seinen Vorgesetzten stößt, wird er ins verschlafene Nest Sleepy Hollow geschickt, wo angeblich ein kopfloser Reiter sein Unwesen treibt und schon mehrere Menschen getötet haben soll. Die abgeschlagenen Köpfe hat er stets mitgenommen.

In dem Ort angekommen erzählt man ihm die Geschichte des Hessen, der nach seinem Tod zum kopflosen Reiter wurde. Ichebod ist allerdings davon überzeugt, dass es sich um einen Täter aus Fleisch und Blut handelt, und er will ihm auf die Schliche kommen. Doch bald muss er feststellen, dass an der Geschichte vielleicht doch mehr dran ist als er glauben wollte….

Kritik:

Meisterregisseur Tim Burton griff die Geschichte auf und präsentiert uns eine schaurig düstere Kriminalgeschichte. Und mit schaurig düsteren Szenerien kennt sich Burton sehr gut aus, wenn wir seine Filmographie betrachten.

Die Gestaltung der Sets, der stets passende Einsatz der Musik und Nebeleffekte ist auch in Sleepy Hollow eine der großen Stärken des Films. Schon die paar Eindrücke des alten, dreckigen New York vermitteln eine gute Grundstimmung. Besonders viel Wert wurde dann auf den kleinen Ort gelegt. Die Häuser sind überaus gelungen und sehr detailreich gestaltet. Und auch Ichabods Träume tragen viel zur dichten Atmosphäre bei.

Spannung kommt schon beim Auftakt des Filmes auf und wird die ganze zeit über hoch gehalten. Gelegentlich gibt es Spitzen, aber auch ruhigere Momente, die Raum für Handlung und Charakterentwicklung lassen. Das Blut stellt Burton als leuchtend rote, künstlich wirkende Flüssigkeit dar, die aus der dunklen Szenerie regelrecht raus leuchtet. Die Spezialeffekte fügen sich flüssig ins Bild ein und sind sehr gelungen.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist Burtons gelungene Charakterzeichnung und deren Besetzung. Allen voran Burtons Lieblingsdarsteller Johnny Depp, der voll und ganz in seiner Rolle überzeugen kann. In einer wichtigen Nebenrolle sehen wir Christina Ricci, und Christopher Walken gibt den Enthaupteten. Dank seiner gelungenen Makse und Mimik wirkt er schön bedrohlich.

Fazit:

Sleepy Hollow ist ein schaurig düsteres Meisterwerk, das mit einer interessanten Geschichte, einem atmosphärischen Set und gelungenen Charakteren überzeugt.

Bewertung: 5 von 5.

Ein Kommentar zu „Sleepy Hollow (Filmkritik)

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