Sleepaway Camp 2: Unhappy Campers (Filmkritik)

Am Lagerfeuer sitzend erzählen sich die Sommercamper das Camps Rolling Hills Gruselgeschichten, ohne zu wissen, dass Angela, die transsexuelle Mörderin aus einer ihrer Geschichten mitten unter ihnen ist. Noch dazu ist sie eine Betreuerin im Camp und bestraft alle unartigen Kids…

Kritik:

Ja, viel mehr gibts zur Handlung nicht zu sagen. Beim Auslaufen der Slasherwelle übernahm Michael A. Simpson die Regie der Fortsetzung und drehte eine sich nicht ernst nehmende Hommage an Genregrößen. Dabei reiht er einen Mord nach dem Anderen und erweist sich dabei teilweise kreativ aber dann doch zu schüchtern um mehr Gewalt zu zeigen. Manche Morde geschehen gar im Off. Ein bisschen Blut gibts dann doch, aber von Spannung fehlt jede Spur.

Denn das war auch gar nicht Simpsons Absicht. Als Höhepunkt der Hommage lässt er zwei Jungs als Freddy und Jason verkleidet eine böse endende Begegnung mit Angela als Leatherface haben. Diese gibt ihren Opfern stets einen mehr oder weniger passenden Spruch mit in Richtung Jenseits. Und Angela bestraft alle, die sich nicht an die klassischen Camphorrorfilmregeln halten. Und da gibts in diesem Camp viele. Und wie in vielen 80er Campfilmen üblich werden uns alle paar Minuten nackte Titten präsentiert, naja man kanns auch übertreiben, aber Simpson brauchte anscheinend ein paar Schauwerte für seinen Film.

Wie beim ersten Teil gibt es auch hier wieder jede Menge Kinder im Camp, die das ganze etwas authentischer machen. Dies fehlt bei den Freitag Filmen leider fast komplett. Neben den Kindern sind einige Jugendliche im Camp, wobei manche von denen aussehen, als wären sie schon 30. Die sind dann nur wegen dem Sex im Camp. Schauspielerische Leistung darf man von keinem erwarten. Eine große Änderung gibt es allerdings bei Angela. War sie im ersten Teil noch sehr schüchtern und zurückhaltend, stellt sie hier das komplette Gegenteil dar.

Das Set um das Camp ist gelungen. Die Baracken wirken nicht gerade einladend, erfüllen aber ihren Zweck. Das Gras rund um die Gebäude sieht aus, als stehen die irgendwo in der Wüste, wobei sie ja eigentlich im grünen Wald sind. Statt See gibts diesmal einen Pool. Musikalisch wird im Film nix geboten, einzig beim Abspann gibt einen Rocksong.

Fazit:

Teil zwei nimmt sich selber nicht ernst und bietet uns einen relativ hohen Bodycount. Jedoch dürfen wir keinen Tiefgang erwarten.

Bewertung: 2 von 5.

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