Why don’t you just die! (Filmkritik)

Mit einem Hammer bewaffnet läutet Matvey an der Haustür seiner Freundin. Ihm öffnet ihr Vater, ein grimmiger Polizist, und bittet ihn herein. Seine Tochter ist im Moment nicht da und Papa mag den zukünftigen Schwiegersohn ausfragen. Es dauert nicht lange, bis die beiden aufeinander los gehen, und dabei die Wohnung zerlegen…

Kritik:

Den Grund dafür verrät Regisseur Kirill Sokolov kurz darauf, und damit gehts erst richtig los. Und wie der Titel suggeriert halten die Charaktere ordentlich was aus. Mit Blut wird dabei nicht gespart und die handgemachten Effekte können sich durchaus sehen lassen. Und da braucht sich der Film nicht hinter Genregrößen verstecken. Erfreulich ist auch, dass diese Szenen nicht zum Selbstzweck da stehen, sonder durchaus für die Handlung passend sind.

Aber Sokolov bietet uns weit mehr als eine stupide Schlachtpalette. Er stellt seine Charaktere nach der Reihe vor und konstruiert eine Geschichte rund um die Familie. Er gibt den Figuren eine eigene kleine Hintergrundgeschichte und einen Grund für ihre Aktionen.

Und so gelingt es ihm, eine doch recht kleine Geschichte in einem abendfüllenden Film zu erzählen und doch stets interessant zu halten. Dabei gelingt es dem Jungregisseur auch gekonnt Kamera und Musik einzusetzen.

Fazit:

Sokolov überzeugt bei seinem ersten Langfilm mit gut ausgearbeiteten Charakteren, einer einfachen Geschichte und jeder Menge Blut.

Bewertung: 4 von 5.

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