Insidious (Filmkritik)

Familie Lambert zieht mit den drei kleinen Kindern in ein Haus. Als Sohn Dalton von einer Leiter stürzt, fällt er nachts ins Koma. Als er nach drei Wochen noch immer nicht erwacht ist, überstellt ihn das Krankenhaus nachhause in häusliche Pflege. Doch damit manifestiert sich etwas Böses im Haus. Es sind Stimmen aus dem Babyfon zu hören, die Alarmanlage geht ständig an und gruslige Gestalten scheinen im Dunkeln zu lauern.

Da die Vorkommnisse immer häufiger auftreten, zieht die Familie abermals um. Doch das Böse scheint sie zu verfolgen. Kaum ausgepackt, bewegen sich wieder Gegenstände und dunkle Gestalten schleichen in der Finsternis umher. Also engagiert die Familie eine Geisterjägerin…

Kritik:

Geisterfilme gibt es wie Sand am Meer. Damals hat der „Exorzist“ eine kleine Welle ausgelöst, später kam das Subgenre mit „Paranormal Activity“ wieder in Mode. Leider werden wir seither mit mehr oder weniger schlechten Produktionen überschwemmt. Um so erfreulicher ist es, wenn sich dann ein geübter Regisseur wie James Wan mit dem Thema befasst und einen gelungenen Beitrag abliefert.

Dabei nimmt er sich zum einen Mal Zeit für seine Charaktere, wir erfahren von ihren Berufen, ihren Hobbies und später von ihrer Vergangenheit. Die Kinder nerven nur in den ersten 20 Minuten, dann geben die zum Glück Ruhe und die Geister haben ihren Auftritt. Wan verzichtet hierbei auf verschwommene Überwachungskameravideos und zeigt uns das Grauen in HD.

Dabei erzeugt er mit gekonnt eingesetztem Licht und Ton eine dichte Atmosphäre. Die Detailreichen Sets tragen auch ihren Teil dazu bei. Die Spannungskurve steigt stetig an und gipfelt im innovativen Finale. Die Maske der Geister und Dämonen ist gelungen und sie wirken teilweise Furcht einflößend.

Fazit:

James Wan präsentiert uns hier einen erfreulich gelungenen Beitrag zum Geisterhaus Subgenre.

Bewertung: 4 von 5.

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