Sharknado 5 – Global Sharking (Filmkritik)

Fin und Nova stoßen unter Stonehenge auf einen sehr alten Haikult. Als sie das Artefakt fladern, entfesseln sie einen Sharknado, der London zerstört. Dabei wird Fins Sohn in den Wirbel gesogen. Also steigen Fin mitsamt Ex-Frau-Cyborg und Nova in ein Luftschiff namens Hindenburg um dem Sturm hinterher zu fliegen. Da dieses nicht all zu lange hält, reisen sie fortan mittels Sharknado-Portal um die Welt….

Kritik:

Nachdem alle nennenswerten Schauplätze in den USA schon von Haien zerstört wurden, geht es nun auf der ganzen Welt weiter. Dabei widmet Regisseur Ferrante London etwas mehr Aufmerksamkeit und die Effekte der Zerstörung sind durchaus gelungen. Auch einige andere Orte der Welt werden besucht. Ein kleines Highlight ist der „Haizilla in Japan“, oder der Safarinado in Afrika.

Der Grundtenor ist diesmal wieder ernster. Auch wird den Charakteren erstmals so etwas wie Dramaturgie ins Drehbuch geschrieben. Überraschenderweise schaffen es die Darsteller dann auch das umzusetzen. Naja, sie hatten ja mindestens vier Filme davor Zeit zum Üben. Ein paar interessante Gastauftritte, wie zb Nichelle Nichols oder Dolph Lundgren, gibt es auch dieses Mal. In den deutschen Szenen gesellen sich Tim Mälzer, Markus Lanz, Dieter Nuhr zur Darstellerriege.

Durch den ersteren Ton ist auch kein Platz mehr für witzige, filmische Seitenhiebe. Dafür punktet der fünfte Teil mit der Handlung, bei der vermuten lässt, dass das Drehbuch dicker war als von allen vorherigen vier Teilen gemeinsam. Dennoch findet Ferrente keinen passenden Mittelweg. Etwas mehr Humor hätte nicht geschadet, den Trashfaktor hat er allerdings noch immer.

Fazit:

Etwas ernsterer Trash mit wenig Humor, aber auch wenig Bierkonsum. Dafür wirds teilweise dramatisch. Die Effekte sind schon etwas besser, wie auch das Drehbuch.

Bewertung: 2.5 von 5.

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