Blood Fest (Filmkritik)

Nachdem seine Mutter von einem psychisch Kranken getötet wurde, hat der junge Dax das Trauma mittlerweile verarbeitet und ist totaler Horror- und Splatterfan geworden. Als das Blood Fest, eine Horror-Convention, vor der Tür steht, möchte Dax natürlich dort hin gehen. Doch sein noch immer traumatisierter Vater findet das Ticket, macht einen Aufstand von wegen verrückte, geisteskranke Blutgestörte, und entwertet es.

Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, und Freunde sind natürlich hilfsbereit, wenn es drum geht Spaß zu haben. Also besorgt ihm eine Freundin eine Eintrittskarte und schon gehts ab zum Blood Fest. Doch früh kommt die Erkenntnis, dass Papa doch nicht so unrecht hatte, denn das Festival entpuppt sich als Todesfalle…

Kritik:

Newcommer Owen Egerton schuf mit Blood Fest einen lockeren, blutigen und witzigen Film, quasi von Horrorfans für Horrorfans. Dass sich der Film dabei selbst nicht allzu ernst nimmt, wird schnell klar. Egerton wirft einige Klischees ins Rennen und lässt mit dem jungen Dax einen Nerd sich als Helden brillieren.

Dieser hat anscheinend sein Kindheitstrauma recht gut verarbeitet und bewahrt als einziger einen kühlen Kopf als es um Leben und Tod geht. Dabei nützt ihm auch sein fundiertes Horrorfilmwissen. Robbie Kay überzeugt in dieser Rolle und wir können mal gespannt sein, was sonst noch alles von ihm kommen wird. Die übrigen Charaktere sind gut ausgearbeitet und umfassen die Klischeepalette, dabei sind sie naturgemäß auch etwas dümmlich.

Wortwitz und Situationskomik sind gut über den Film verteilt. Langeweile kommt nicht auf, nach dem kurzen Intro werden die Charaktere vorgestellt und schon finden wir sie am Blood Fest wieder. Und dort gehts ordentlich zur Sache, denn der Titel ist Programm. Einen Höhepunkt stellt schon mal der Festivallauftakt dar. Danach gibts einige Anspielungen und Anekdoten aus beliebten Horrorfilmen und Subgenres. Die Effekte sind sehr gut gemacht und interessant umgesetzt.

Das Set ist sehr weitläufig und stimmungsvoll gestaltet. Die Bereiche sind nach beliebten Themen eingeteilt und warten mit authentischer Umgebung auf. Spannung kommt allerdings nicht wirklich auf. Der Film legt es auch gar nicht wirklich darauf an. Es geht hier mehr um Humor und Blut.

Fazit:

Blood Fest ist ein unterhaltsamer, kurzweiliger und vor allem blutiger Horrorspaß.

Bewertung: 4 von 5.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s