I Cormorani – Sommer einer Freundschaft (Filmkritik)

Die beiden Freunde Samuele und Matteo verbringen, wie jedes Jahr, die Sommerferien gemeinsam. Sie streifen durch den Wald, beobachten andere Leute die dort spazieren gehen, hängen im Einkaufszentrum und beim Vergnügungspark ab. Sie sprechen über dies und das und tun eigentlich nichts. Sie lassen sich treiben, wie jeden Sommer. Doch irgendwas ist anders. Die Phantasie spielt nicht mehr so mit, es wird langweilig, die Interessen gehen weg von Kinderspielen. Die Jungs stehen an der Schwelle zum Erwachsenwerden….

Kritik:

Jungregisseur Fabio Bobbio erzählt in seinem Erstling von einem unbeschwerten Sommer zweier Freuende, und zeigt uns diese beim Nichtstun. Sie genießen unbeschwert ihre Zeit, ohne Anfang, und ohne Ende.

Viel gesprochen wird nicht, die beiden kennen sich von klein auf. Sie laufen herum, raufen gelegentlich etwas verspielt miteinander und das wars im Großen und Ganzen. Bobbio zeigt uns die Jungs beim herrlichen Zeitverschwenden. Er zeigt die Unbeschwertheit der Kinder, bevor der Ernst des Lebens beginnt.

Allerdings geht er dabei nicht wirklich auf seine Charaktere ein. Die beiden werden uns nicht vorgestellt, sie dürfen sich auch nicht entwickeln. Sie sind absolut austauschbar. Die Dialoge sind extrem leise, so ist man hier über die Untertitel dankbar. Die beiden jungen Schauspieler bemühen sich so natürlich wie möglich zu wirken.

Fazit:

Sommer einer Freundschaft dümpelt ohne Höhepunkte und ohne Handlung vor sich hin. Es passiert nichts, so kommt auch schnell Langeweile auf.

Bewertung: 1 von 5.

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