Prom Night (Filmkritik)

Als Kinder in einem verlassenen Haus Fangen spielen kommt es zu einem tragischen Unfall. Die verängstigten Kids laufen davon, anstatt Hilfe zu leisten. Die Polizei rechnet den Fall dem gefassten Mörder Lenard Marsh zu, obwohl sie es ihm nie beweisen konnten.

Sechs Jahre später bereiten sich die Kids auf den anstehenden Abschlussball vor. Währenddessen flieht Marsh aus einer Nervenheilanstalt. Als eine Leiche gefunden wird, ist sich die Polizei sicher, dass er zurück in die Stadt will um sich zu rächen. Die Kids bekommen Drohanrufe, nehmen sie aber nicht ernst. So holt sich der Killer einen Jugendlichen nach dem Anderen beim Abschlussball…

Kritik:

Neben Carpenters Halloween gilt Prom Night als Mutter der Slasherfilmwelle der 80er. Das Rezept dazu ist recht einfach. Ein paar Teenager, ein entlaufener Serienmörder und ein kleiner Bodycount, den natürlich das Finale Mädel überleben darf. Einige Jahre später wurde der Film auch gern in Carvens Scream zitiert und als Beispiel für die klassischen Slasher-Regeln herangezogen.

Paul Lynch wollte hier auf Nummer Sicher gehen und castete dafür Jamie Lee Curtis, die schon in Halloween ihre Qualitäten unter Beweis stellen konnte. Allerdings wirkt sie in Prom Night ein wenig blass. Wir finden auch Komikerlegende Leslie Nielsen in einer seiner wenigen ersten Rollen wieder.

Die Geschichte beginnt interessant, doch baut sie Lynch nicht wirklich weiter aus. Ok, es wird jemand verhaftet, aber das zeigt er uns nicht, dann bricht der aus, und wir sehen ihn dabei nicht. So bleiben wir zumindest in dieser Hinsicht ein wenig im Ungewissen. Allerdings bleiben so auch die übrigen Charaktere blass. Erst am Ende schließt er wieder an den starken Anfang an.

Interessanter wirds als der Ball los geht und der Mörder dann seiner Arbeit auch on Screen nachgehen darf. Dabei gibts auch etwas Blut, aber Spannung kommt nur bedingt auf. A bissl nervt der Mörder schon, wenn er bei jedem Opfer das Wort Rache stöhnt.

Fazit:

Prom Night hat seine Schwächen, doch überzeugt er durchaus als Auftakt der Slasherwelle.

Bewertung: 3 von 5.

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