Drive Thru (Filmkritik)

Vier betrunkene bzw. bekiffte Jugendliche fahren mitten in der Nacht von einer Party aus zu einen Burgerlokal. Kurzerhand beschließen sie, bewaffnet in das offenbar geschlossene Lokal einzusteigen. Dort wartet allerdings ein als Clown verkleideter Killer auf sie.

Am nächsten Morgen erfährt die Partygastgeberin MacKenzie aus den Nachrichten von den schrecklichen Morden. Es dauert nicht lange, bis auch sie und ihre anderen Freunde ins Ziel des wahnsinnigen Clowns geraten.

Kritik:

Man nehme einen Haufen notgeiler, nervenden Teenager, einen übertriebenen Killerclown, einige blutige Morde und fertig ist der Zeitvertreib, den man am besten auch nur besoffen sehen sollte. Aber der Reihe nach.

Unsere Protagonistin wird gerade erst 18 und darf nun offiziell mit ihrem Freund vögeln, der es schon seit einiger Zeit kaum erwarten kann. Sie feiert ihren Geburtstag mit einer großen Party. Dabei spielt sie mit einigen Freunden am Quicha Brett. Auf der anderen Seite der Stadt geht ein als Burgerkettenmaskottchen verkleideter Clown auf Jugendliche los.

Der Tod ihrer Freunde, die bewaffnet in das geschlossene Lokal eingestiegen sind, bekümmert die Jugendlichen eigentlich gar nicht. Es dauert nicht lange, bis der Clown MacKenzie in der Schule auflauert und ihre Freundin in der Mikrowelle röstet. Auch das scheint spurlos an dem Mädel vorüber zu gehen. Es steht ja der Jahrmarkt an und endlich darf offiziell gevögelt werden.

Und diese Stumpfheit zieht sich durch alle Charaktere, die Dialoge sind teilweise ziemlich dumm und am meisten nervt der Clown, der kurioserweise Horny genannt wird, der glaubt mit blöden Sprüchen lustig zu sein. Naja wird schon seine Zielgruppe finden.

So haben wir nun einen Killer, okkule Elemente, agressive Metall-Musik, kiffende, saufende, und vögelnde Jugendliche die mitunter recht kreativ sterben. Was auch schon die Stärke des Films ist. Die Morde sind durchaus blutig und halbwegs gut in Szene gesetzt. Spannung dürfen wir uns allerdings nicht erwarten. Atmosphäre gibts auch keine.

Fazit:

Drive Thru präsentiert uns dumme und nervige Charaktere, keine Innovation bei der Geschichte, aber einige blutige Morde. Also am Besten ein paar Bierchen trinken, Hirn abschalten und sich berieseln lassen.

Bewertung: 1.5 von 5.

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