Kinder des Zorns – Genesis (Filmkritik)

Irgendwo in der Pampa von Nevada, in der Nähe von Gatlin. Auf dem Weg zu Tims Großvater verreckt das Auto des jungen Paares, also mach sie sich auf die Suche nach einem Telefon. Dabei treffen sie auf einen alten Prediger und dessen importierte osteuropäische Frau. Da kein Abschleppwagen in ihrer Budgetklasse soweit raus fahren will, beschließen sie bei dem gruseligen Alten zu übernachten und am nächsten Tag ein Ersatzteil für das Auto zu suchen. Des Nächtens schleicht Allie ums Haus und entdeckt einen eingesperrten Jungen.

Als ihnen der Alte auf die Schliche kommt, erzählt er die Geschichte der Kinder aus Gatlin. Doch als sie das Haus verlassen wollen, scheint sie eine unsichtbare Macht daran zu hindern…

Kritik:

Im mittlerweile 8. Aufguss der Reihe begegnen wir wieder einem jungen Paar, das mitten im Nirgendwo Hilfe sucht. Allerdings kommen sie nur zu einem Haus in der Pampa, so bleibt der Film ziemlich kleinräumig.

Und dabei startet er doch recht gut mit einem Kriegsheimkehrer, der zuhause ein Massaker vorfindet. Dies wird dann komplett aus dem Kontext gerissen und der Film flacht extrem ab. Sicher ist der Prediger etwas gruselig und die Geschichte, die er zu erzählen hat ist stimmungsvoll. Aber es passiert eine ganze Stunde lang überhaupt nix. Es gibt auch keine Kinder die im Kukurutz Feld den der hinter den Reihen geht anbeten.

Im Gegenteil, es wird surreal. Gegenstände fliegen durch die Luft. Dies geschieht auch aus weiter Entfernung. Ist zwar nett, hat aber mit dem Ursprung gar nix mehr zu tun. Weder Musik, noch Sets tragen irgendwas zur Atmosphäre bei. Spannung gibts überhaupt keine und Der Bodycount hält sich sowieso in Grenzen.

Die Charaktere sind einfach da. Beim Prediger und seiner Importfrau gibts ein bisschen Hintergrundgeschichte. Das junge Paar taucht auf, wir erfahren fast gar nix über sie und sie schaffen es auch nicht, dass wir mit ihnen mitfühlen. Zu den Darstellern gibts nicht viel zu sagen.

Fazit:

Na jetzt ist endgültig die Luft raus. Genesis hat mit der Reihe bis auf den Titel nicht mehr viel gemeinsam. Kann man sich getrost sparen.

0,5/5

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s