Chucky – Die Mörderpuppe (Filmkritik)

Als der Serienmörder Charles Lee Ray bei einer Verfolgungsjagd angeschossen wird, überträgt er seine Seele  mittels Voodoo in den Körper einer Good Guy Puppe. Polizist Mike Norris findet nur noch den toten Körper des Mörders und schließt den Fall ab.

Über Umwege kommt die Puppe zum kleinen Andy, der sich an seinem Geburtstag nichts sehnlicher gewunschen hatte als einen Good Guy Freund. Dies kommt Charles gerade recht, denn er muss seine Seele wieder in einen Menschen transferieren, und die Zeit drängt….

Kritik:

Kultregisseur Tom Holland legte mit Child’s Play den Grundstein für eine lange Filmreihe und kreierte einen der charismatischsten und kleinsten Killer der Filmgeschichte. Im späteren Verlauf der Reihe wird Chucky zusehends witziger, doch zu Beginn ist er noch schön düster.

Dazu tragen auch die stimmungsvollen Sets bei. Das Klinkerzinshaus in dem Andy mit seiner Mutter wohnt, hat schon seinen eigenen Flair. Aber auch Schauplätze in den Armenvierteln der Stadt wurden gut gewählt. Dazu passt auch die Musik und vor allem die Kameraarbeit.

Highlight ist allerdings die Chucky Puppe, deren Bewegungen sehr gut umgesetzt wurden, ohne dabei auf CGI zurückzugreifen. Und vor allem gelingt es Holland, das Ganze spannend in Szene zu setzen. Blut gibts nur in Maßen und die Action steigt gegen Ende kontinuierlich an. Dafür sorgt Chucky auch im Mittelteil für Spannung und so kommen keine Längen auf.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und es wird auch der Hintergrund von Charles Lee Ray (der seinen Namen übrigens drei echten Mördern verdankt) beleuchtet. Das Thema Voodoo ist der Ausgang für Chuckys Geburt, wird aber zum Glück nicht in den Vordergrund der Geschichte gerückt.

Fazit:

Chucky ist einfach Kult. Vor allem Teil eins sollte man gesehen haben. Tom Holland liefert uns einen spannenden Einstieg in die Reihe.

4/5

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