Scary Movie (Filmkritik)

Genau ein Jahr nachdem die Clique bei einem Autounfall einen Mann überfahren hatte beginnt in der beschaulichen Kleinstadt ein maskierter Killer mit einer Mordserie. Es dauert nicht lange bis Cindy und ihre Freunde von ihm terrorisiert werden, denn er weiß genau, was sie letztes Halloween gemacht haben. So eine kleine Mordserie ruft natürlich auch jede Menge Reporter auf den Plan. So beginnt Gale Hillstorm, die Starautorin von „Du bist tot, ich bin reich“ in Cindys Umfeld herumzuschnüffeln, um Stoff für ihr neues Buch „Du bist die Nächste“ zu bekommen…

Kritik:

Nachdem Anfang der 90er die neue Horrorwelle mit Scream und Co voll eingeschlagen hat, ergriffen die Wayans Brüder die Gelegenheit um eine Parodie ins Rennen zu schicken. Der Erfolg blieb nicht aus und so folgten 4 weitere Filme. Übrigens hieß Sream während der Produktion Scary Movie. Eine Ausdeutschung blieb uns zum Glück erspart.

Teil eins konzentriert sich hauptsächlich auf die „Scream“ Reihe und „Ich weiß was du letzten Sommer getan hast“. Dabei wurden die Sets halbwegs gut nachgebaut und die beiden Filme gut miteinander kombiniert. Die Referenz zu anderen Horrorfilmen, wie es Scream vorgemacht hatte, wurde hier weg gelassen. Auch der Grundtenor, dass übermäßiger Horrorfilmkonsum zu Mördern macht, hätte eh nicht ganz in die Parodie gepasst.

Vor allem trifft aber der Humor stets am rechten Fleck. Situationskomik wurde dabei gut eingesetzt, so hat der Killer viele Lacher auf seiner Seite. Aber auch Nebencharaktere werden Klischees gedrängt und parodiert. So treffen wir die transsexuelle Sportlehrerin Mrs. Man, oder einen notgeilen Sheriff. Weiters wird übermäßiger Drogenkonsum ins Lächerliche gezogen, was unter anderem in der fast schon legendären „Whats uuup?!“ Szene ausartet.

Die Charaktere sind passend zu den parodierten Filmen ausgearbeitet und die Darsteller machen ihre Arbeit dabei recht gut. Natürlich darf man hier keine Entwicklung erwarten. Sie halten sich an ihre Vorgaben und das passt für den Film schon. Spannung gibts eigentlich keine, ist ja auch nicht gewollt. Die Morden sind hingegen gelungen, teils sehr witzig und ein wenig blutig.

Fazit:

Keenen Ivory Wayans liefert mit seinem Scary Movie einen gelungen Auftakt zu einer wahren Parodiewelle, die sich folglich auf alle Genres ausbreitete. Da man sich hier auf eine eher kleine Auswahl an Vorlangen konzentrierte, hat der Film einen roten Faden und noch recht viel Substanz.

4/5

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