Kinder des Zorns 3 – Das Chicago Massaker (Filmkritik)

Die Brüder Joshua und Eli leiden unter der Fuchtel ihres ständig betrunkenen Vaters. Also beschließen sie, aus Gatlin abzuhauen und fahren nach Chicago. Dort werden sie von einem jungen Paar adoptiert. Während sich Joshua relativ gut einlebt und Anschluss zu andern Jugendlichen schließt, bleibt Eli für sich und betet Den der hinter den Reihen geht an. Dazu pflanzt er Mais aus Galtin auf einem verlassenen Betriebsgrund an und beginnt eine Schar Jugendliche mit seinen Predigten um sich zu scharen…

Kritik:

In Teil 3 führt uns Der, der hinter den Reihen geht in die große Stadt. Einige Rückblenden aus Teil 2 bauen eine Verbindung auf. Ansonsten hat die Geschichte nicht mehr viel mit dem Original zu tun. Zwei Kids werden nach Chicago adoptiert. Während der Ältere sich anpasst, macht der Kleine dort weiter, wo er in Gatlin aufgehört hat.

Die Szenerie rund um den Maisgott wird noch eine Stufe erweitert. In der Großstadt gibts viele Kinder, die für Elis Predigten empfänglich sind und einen neuen Kult bilden. Und mit Hilfe eines Börsenmaklers könnte Der, der hinter den Reihen geht bald globalisiert werden. Was die Großstatt allerdings nicht schafft, ist eine Atmosphäre zu generieren. Spannung kommt auch kaum auf. Logiklöcher gibts bei der Entfernung von Gatlin zu Chicago. Die 10stunden Fahrt wird hier in wenigen Minuten erledigt.

Regisseur Hickox legt eher mehr Wert auf Effekte, und diese sind wirklich gelungen. Man merkt seine Erfahrung aus Warlock und Hellraiser 3, wo er zwar noch nicht Regie geführt hat, aber am Schnitt beteiligt war. Kinder des Zorns 3 ist sein Debut als Regisseur. Das titelgebende Massaker passiert dann eher kleinräumig in einem Hinterhof, kann sich aber sehen lassen. Der, der hinter den Reihen geht tritt hier auch erstmals in Erscheinung.

Doch bis es so weit ist lehrt Eli den Erwachsenen das Fürchten. Gelungen sind die Psychospiele, die er mit dem Schuldirektor treibt. Hier kommen auch die zuvor erwähnten Rückblenden zum Einsatz. Die Charaktere sind geradlinig und bleiben ihrer Linie treu. Erfreulich ist, dass der Cast etwas bunter geworden ist. Von den Schauspielern bleibt eigentlich niemand wirklich im Gedächtnis. Ab und zu gibts mal was fürs Auge.

Fazit:

Teil drei führt uns in die große Stadt, wo alles sich zu verlaufen droht. Als Pluspunkt lassen sich hier die gelungenen Effekt anführen.

2,5/5

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