Generation x (Filmkritik)

Alle Mutanten müssen registriert sein. Sie werden in ein Lager gesteckt. Einen Ausweg bieten die beiden Mutanten Russel Tresch und Emma Frost. Sie leiten die Xavier School für begabte Jugendliche. Mit Hilfe von Xerebro spüren sie junge Mutanten auf und retten sie vor ihrem Schicksal. In der Schule lernen die Kids ihre Kräfte zu kontrollieren. Doch im Grunde bleiben sie normale Teenager mit normalen Teenagerproblemen.

Als ein verrückter Wissenschaftler auftritt, in ihre Träume eindringt und dann noch einen von ihnen entführt um sein Mutantengen zu extrahieren, lernen die verschiedenen Kids zusammenzuarbeiten…

Kritik:

Jahre bevor die X-Men im Kino zu sehen waren flimmerte dieser kleine TV Film über die Fernseher. Generation X lehnt sich an die Comics an, wartet aber mit keinen bekannten Helden der Reihe auf. Ähnlichkeiten bzw. ähnliche Kräfte gibt es, jedoch heißen die Charaktere anders.

Die Schauspieler sind klassische fürs Fernsehen gecastete Mimen, die zwar bemüht sind aber auch nicht wirklich glänzen. Witzig sind kleinere Sticheleien zwischen den beiden erwachsenen Mutanten. Die Kids umfassen so ziemlich alle Klischees der 90er und geben sich nur zu gerne imaginären Schwanzvergleichen hin. Zumindest finden sie über den Verlauf des Films zusammen. Besonders mühsam ist der Bösewicht. Der nervt einfach nur unentwegt.

Die Szenerie weiß allerdings zu überzeugen. Die Schule hat schon Klasse. Auch hier wurde ein viktorianisches Anwesen genommen. Die Traumwelt des Bösewichts erinnert irgendwie fast an Hellraiser 2. Die Sache mit den Träumen erinnert an Nightmare on Elm Street. Es wundert nicht, denn Regisseur Jack Sholder war auch für Freddys zweiten Auftritt verantwortlich. Effekttechnisch dürfen wir von einer alten Fernsehproduktion nicht viel erwarten. Spannung kommt selten auf und die Action gibts auch eher spärlich.

Fazit:

Generation X ist ein Vorläufer der X-Men Filme, den heutzutage fast keiner mehr kennt. Meisterwerk ist er keines, aber für Fans der Reihe sicher nicht uninteressant.

2/5

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