Kinder des Zorns 2 – Tödliche Ernte (Filmkritik)

Als jemand im Gatlin ein Massengrab findet, ruft dies neben Einsatzkräften auch viele Reporter auf den Plan. Und so fährt auch der erfolglose Journalist John Garrett mit seinem Sohn in das Kaff, um auch ein Teil des Kuchens abzubekommen. Die Polizei bringt indes die Kinder in die Nachbarortschaft Hammingford.

Da Isaac zuletzt gestorben ist, sucht sich Der, der hinter den Reihen geht einen neuen Jungen, der die Kinder von Gatlin anführen soll. Sie sollen fortführen, was sie in Gatlin begonnen hatten, und kein Erwachsener wird mehr sicher sein…

Kritik:

Acht Jahre nach dem Ersten Teil drehte David Price eine Fortsetzung und erweiterte die Welt rund um die Kinder des Zons etwas. Die Handlung schließt mehr oder weniger an den Vorgänger an und verlagert sich in die Nachbarortschaft, die schon mehrmals namentlich im vorherigen Teil erwähnt wurde. Stephen King distanzierte sich gleich hier von der Reihe.

Denn Teil zwei kann mit dem Vorgänger kaum mithalten. Es gibt zwar viel mehr Nebencharaktere, die Geschichte wird erweitert und weitererzählt. Doch schwächelt die Atmosphäre und Spannung kommt auch weniger auf. Das Ganze wird noch eine Spur mehr okkulter, so wird der Kult nun mit indianischen Mythen in Verbindung gebracht und ein bisschen Voodoo kommt auch dazu. Die Kinder verhalten sich offensiv, das Mysteriöse rund um sie ist verloren.

Price legt mehr Wert auf blutige Morde und schafft es aber nicht, diese atmosphärisch umzusetzen. Auch die Musik passt nicht mehr so ganz zu den Bildern. Dennoch ist der Bodycount um Einiges höher als beim Vorgänger. Und man muss sagen, dass die Computereffekte, wenn man das so nennen kann, doch besser als beim älteren Teil eins sind.

Positiv sind die Hauptcharaktere zu bemerken, die vorgestellt werden und sich über den Film auch entwickeln dürfen. Auch manche Nebenrollen sind gut in Szene gesetzt. Die Darsteller spielen solide, ragen aber nicht heraus. Der junge Anführer der Kinder ist schon sehr schwach umgesetzt. Auch wird Der, der hinter den Reihen geht eher in Ruhe gelassen.

Fazit:

Wie so oft erreicht die Fortsetzung nicht das Original, und das obwohl das Original schon kein Meisterwerk war. Jedenfalls geht die Geschichte weiter und es gibt blutigere Morde.

2,5/5

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