Cube (Filmkritik)

Sechs sich völlig fremde Personen finden sich ein einem würfelförmigen Labyrinth wieder. Sie wissen nicht warum sie hier gefangen sind, noch wie sie überhaupt hier rein gekommen sind. Eines ist aber sicher, es gibt tödliche Fallen in einigen Räumen, und so müssen die Gefangenen zusammenarbeiten, um heil wieder raus zu kommen…

Kritik:

1997 sorgte Cube im eingefahrenen Genre für etwas Abwechslung. Der klassische teenagerjagende Mörder hat hier mal Pause. Regisseur Vincenzo Natali sperrt sechs Menschen in einen Würfel. Auf engstem Raum offenbaren sich menschliche Abgründe, ausgelöst durch Angst und Verzweiflung.

Die Leute befinden sich in bunt beleuchteten Räumen, die an jeder Seite eine mittige Tür haben, welche in einen identischen Raum führt. Es gibt weder Wasser, noch Nahrung. So werden sie zusehends schwächer und handeln instinktiver. Die sechs Menschen könnten unterschiedlicher nicht sein, und dennoch kann jeder was dazu beitragen um aus dem Würfel raus zu kommen. So haben wir eine Ärztin, eine Mathematikerin, einen Polizisten, einen Autisten, einen Ausbrecherkönig und einen zynischen Nihilisten. Es dauert nicht lange, bis sie sich gegenseitig in den Haaren liegen und mehr oder weniger versuchen zusammen ihre Haut zu retten. Die Darsteller machen dabei ihre Sache recht gut.

Einen nicht unwesentlichen Beitrag liefert allerdings das Würfellabyrinth selbst. Die Fallen gestalten sich recht innovativ und durchaus blutig. Die Eröffnungsszene zeigt schon wo die Richtung hinführt und macht definitiv Lust auf den Film. Die Atmosphäre ist klaustrophobisch dicht und auch der Spannungslevel wird angespannt gehalten. Positiv ist jedoch, dass nicht die blutigen Fallen, sondern die Protagonisten im Vordergrund stehen. Die Interaktion der unterschiedlichen Charaktere ist sehr gelungen umgesetzt.

Fazit:

Cube zeigt was alles mit relativ geringen Budget und einen hauchdünnen Handlung möglich ist und überzeugt mit seien Charakteren und den gelungenen Fallen.

4/5

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