Detroit Rock City (Filmkritik)

Jeremiah und seine Freunde sind totale KISS Fans. Sie sammeln Schallplatten, Poster und spielen im Keller die Musik nach. Als Highlight des Sommers freuen sie sich auf ein KISS Konzert in Detroit. Doch dies passt seiner christlich konservativer Mutter überhaupt nicht. Die Furie findet die Karten und verbrennt sie. Noch dazu soll Jeremiah in ein Internat gehen, wo er nicht durch Teufelsmusik verdorben wird.

Allerdings hat die alte Fuchtel die Rechnung ohne Jeremiahs Freunde gemacht, die ihn kurzerhand aus dem Internat retten und auf einen Roadtrip nach Detroit mitnehmen, um schließlich doch noch KISS live zu sehen…

Kritik:

Regisseur Adam Rifkin schickt vier Schulfreunde auf einen irrwitzigen Roadtrip zu einem Rockkonzert und ein bisschen auch zum Erwachsenwerden. Zeitlich siedelt er das Ganze Ende der 70er an, und porträtiert unter anderem auch die Rivalität zwischen Rock und Disko Musik. Natürlich bekommen die erzkonservativen Christen auch ihr Fett ordentlich weg.

Die vier Jungs, unter anderem Edward Furlong und Sam Huntington, sind durch und durch Rockfans, dunkel gekleidet, kiffen gern, musizieren im Keller und haben Spaß am Leben. Als schräger Kontrast werden die Diskofans wie Yuppies dargestellt. Und extreme Kontroverse fungiert Jeremiahs Mutter, die in Rockgruppen Teufelsanbeter sieht.

Dabei eröffnet sie schon mal genial den Film als sie die falsche Schallplatte auflegt. Und schon geht es witzig, unter anderem mit Situationskomik weiter. Für laufende Lacher sorgt die wahnsinnige Religionsfurie und auch die Rivalität zwischen Rock und Disko bringt einige Schmunzler. Doch die Jungs entwickeln sich auf ihrer Reise auch weiter, treffen auf diverse, teils skurrile Personen und schlittern von einer witzigen Situation in die nächste. So lassen sich die Jungs weder von Diskoschlägern, dubiosen Kartenverkäufen oder notgeilen Pfarrern aufhalten.

Unterlegt ist das Ganze mit stets passender Musik von Kiss oder AC-DC. So gibt der Takt auch das Tempo des Films vor. Man hält sich nie allzu lang an einem Fleck auf, produziert hier keine unnötigen Längen. Zuletzt dürfen wir dann auch noch die Rockgruppe in Acion sehen.

Fazit:

Detroit Rock City ist ein witziger Roadtrip ins Erwachsenwerden.

4/5

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