Stephen King’s Stark (Filmkritik)

Der junge Thad ist ein sehr talentierter Schriftsteller. Doch er wird immer wieder von immensen Kopfschmerzen geplagt. Die Ärzte finden in seinem Gehirn einen Tumor, der ein Zwilling hätte werden sollen, und entfernen ihn. Jahre später ist Thad ein erfolgreicher Autor, der Bücher unter seinen Pseudonym George Stark veröffentlicht. Sein Leben scheint nun perfekt zu sein. Er ist Uni-Dozent und lebt mit Frau und den beiden Kindern in einem Haus.

Doch dann erscheint ein Mann in seinem Büro und erpresst ihn. Er will einen Haufen Geld haben, ansonsten verrät er Thads Geheimidentität. Thad will dem Zuvorkommen und in die Offensive gehen. Medienwirksam beerdigt er George Stark, der wie er so schön sagt, kein sehr netter Kerl war.

Dem Alter Ego gefällt dies natürlich gar nicht und so geschehen um Thad herum einige grausame Morde, die mit ihm in Verbindung gebracht werden…

Kritik:

Stephen King setzt sich in seinem Werk „Die dunkle Hälfte“ mit seiner Alkoholsucht und seinem Weg aus dieser Misere heraus, auseinander. So ist das Buch etwas autobiographisch. Die dunkle Hälfte ist quasi Kings Sucht, und alles Schlechte das er damit verbindet. Im Roman will ein Autor seine dunkle Hälfte los werden, doch diese spielt dabei nicht wirklich mit.

Altmeister George A. Romero übernahm die Regie und setzt Kings Roman durchaus gelungen um. Dabei gibt er den Charakteren genug Zeit um sich vorzustellen und zu entwickeln. Timothy Hutton überzeugt in seiner Doppelrolle als Autor und wahnsinniger Mörder.

Obwohl Romero hier am Regiestuhl sitzt, dürfen wir uns keine Blut- und Innereienorgien erwarten. Nun ja, abgesehen vom Finale. Da zeigt Romero was wir so an ihm mögen. Natürlich gibts gelungene Morde, doch setzt er hier mehr auf Spannung. Und dies scheint ihm ganz gut zu gelingen. Locations und Musik sorgen auch für eine dichte Atmosphäre. Er fängt auch den psychologischen Jeckyll und Hyde Aspekt gut ein.

Fazit:

Dark Half ist eine der besseren King Verfilmungen und führt uns in die Psyche eines Autors, der mit seiner bösen Hälfte ringt.

3,5/5

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