Love Bite (Filmkritik)

Sommerferien in Rainmouth, ein Küstenkaff irgendwo in England. Eigentlich passiert hier nicht viel. Jamie hilft im Hotel seiner Eltern aus und ansonsten geht er mit seinen Freunden auf Partys. Und wie bei fast allen Jugendlichen, dreht sich die Welt auch für Jamies Freunde nur um Sex. Mehr oder weniger unerfolgreich verlaufen die Anbaggerversuche und so balzen sich die vier Jungfrauen durch den Sommer.

Die hormonerfüllte Idylle wird vom Verschwinden einiger Menschen überschattet. Laut Polizei waren alle noch Jungfrauen. Von einem Hotelgast erfährt Jamie, dass ein Werwolf umgeht, der Jungfrauen auf seinem Speiseplan hat. Also sollte er schleunigst Sex haben, um nicht gefressen zu werden….

Kritik:

American Pie mit Werwolf. Naja zumindest ansatzweise. Wir begleiten eine Gruppe junger Heteros, bei denen sich alles um Sex dreht, den sie nicht haben, aber gerne hätten. So bleiben uns tiefe Anbaggerversuche genauso wenig erspart wie dumme Sprüche. Witzig ist daran nix, es gestaltet sich eher mühsam. Um den Film besser in Deutschland zu verkaufen, hat man Jessica Szohr im Bikini groß auf das Cover geklatscht. Dabei trägt sie gar keinen Bikini im Film.

Einziges Highlight sind die jungen Darsteller, die von Zeit zu Zeit halb nackt durchs Bild hopsen. Wenn sie schon nicht schauspielen können, machen sie zumindest optisch was her. Eine Ausnahme finden wir in Ed Speleers, der als Jamie die Hauptrolle übernimmt. Wir kennen ihn unter anderem aus Eragon. Er verleiht seinem Charakter etwas an Tiefe und wirkt noch am Vernünftigsten. Und schüchtern ist er zum Glück auch nicht. Fitnessstudio hat sich ausgezahlt.

Ja und da wär dann noch die Sache mit dem Werwolf. Der ist allerdings recht dunkel gehalten. War eh die richtige Entscheidung, so kann man schlechtes CGI auch verstecken. Die Morde gesehen dann noch im Off. Blut gibts so gut wie keines, und auf geile Verwandlungsszenen warten wir auch vergeblich.

Fazit:

Love Bite bietet eine eigentlich recht dumme Handlung, nervige pubertierende Jungs, die nur an Sex mit Frauen denken, und einen ziemlich schlecht gestalteten Werwolf. Für den recht freizügigen Ed Speleers gibts zumindest einen halben Punkt. Den Rest muss man nicht gesehen haben.

0,5/5

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