Wish Upon (Filmkritik)

Clare hat es nicht einfach. In der Schule ist sie nicht sonderlich beliebt. Was vielleicht auch daran liegt, dass sie eher zur ärmeren Schicht der Stadt gehört. Ihr Vater verdient sich als Müllsammler. Er durchforstet die Mistkübel der Stadt nach verwertbaren Gegenständen. Ihre Mutter hatte sich vor einigen Jahren das Leben genommen.

Eines Tages findet ihr Vater eine chinesische Spieluhr im Müll einer Villa und schenkt sie Clare. Sieben Wünsche kann die Spieluhr erfüllen, was Claire sogleich leichtfertig ausprobiert. Als sie merkt, dass alle Wünsche negative Folgen haben, scheint es schon zu spät zu sein…

Kritik:

Dass Wünsche in Horrorfilmen selten gut ausgehen, wissen wir als Genrefans natürlich. Die Protagonisten gehen immer zu leichtfertig mit den mächtigen Wünscheerfüllern um und merken erst wenn es zu spät ist, dass sie in der Scheiße sitzen. In Wish Upon gerät eine High School Schülerin an eine Wunschbox und wünscht sich ihre Teenagerprobleme weg. So soll der Vater nicht so uncool sein, oder die Mitschülerin, die sie drangsaliert einfach verrotten.

Mit jedem Wunsch fordert die Spieluhr blutigen Tribut und wir werden Zeuge von einigen Unfällen. Spannung kommt dabei allerdings kaum auf. Die Atmosphäre wird von Selfie schießenden Teenagern ruiniert. Blut dürfen wir uns allerdings nicht viel erwarten und wenn, dann kommt CGI zum Einsatz. Erst gegen Ende, wo Clare klar wird, was sie angerichtet hat, nimmt der Film Fahrt auf. Hier wird die Hintergrundgeschichte offenbart und auch die Spannungskurve steigt. Eine Hintertür für eine Fortsetzung wird auch aufgemacht. Na schau ma mal, ob da was kommt.

Die Charaktere folgen zum Großteil ihrem Klischee. Clare, gespielt von Joey King, überzeugt ihn ihrer Rolle als Schülerin, die sich ein besseres Leben wünscht. Sie spricht damit vielen aus der Seele, denn Mobbing ist leider weit verbreitet. Durch ihr Wünsche  ändert sich ihre Situation, was aber auch Folgen in ihrem Umfeld hat. Sie lässt ihre Freundinnen links liegen und genießt ihr neues Leben. Ryan Philippe bleibt als Vater eher im Hintergrund. Ki Hong Lee übernimmt eine nicht unwesentliche Nebenrolle und kann dabei überzeugen.

Fazit:

Wish Upon beginnt als 08/15 Teenagerhorror ohne rechten Biss. Doch wenn Mal die Hintergrundgeschichte offenbart wird, steigt auch die Spannung und der Film wird interessanter.

3/5

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