Die Mächte des Wahnsinns (Filmkritik)

John Trent wird in eine Irrenanstalt eingeliefert und erzählt einem Arzt seine Geschichte. Er arbeitet als Sachverständiger/Detektiv einer Versicherung. Da er seinen Job recht gut macht, wird er von der Versicherung auf einen neuen Fall angesetzt. Der Starautor Sutter Cane ist verschwunden. Und mit ihm ist auch das Manuskript seines neuen Buches weg. Dies bringt den Verlag nun in Schwierigkeiten, denn die Veröffentlichungsrechte wurden schon verkauft.

Und so besorgt sich Trent ein paar von Canes Büchern, von denen er gehört hat, dass die Leser ihren Verstand verlieren. Beim Lesen wird er dann auch von Visionen geplagt. Doch findet er heraus, dass Canes Bücher ihn nach Hobbs End führen. Einen Ort, der auf keiner Karte verzeichnet ist. Der Verlag schickt ihm die Lektorin Linda mit auf dem Weg. Dort angekommen bemerken sie, dass Cane die Stadt sehr detailliert in seinen Romanen beschrieben hat…

Kritik:

Meisterregisseur John Carpenter drehte mit diesem Film einen Tribut an seinen Freund Stephen King und den Abschluss seiner Apokalypse Trilogie (Das Ding aus einer anderen Welt, Fürsten der Dunkelheit) Im Film wird der Name King in Bezug auf Autoren kurz erwähnt. Und wir finden auch einige visuelle Anspielungen auf King Bücher bzw. Filme. Manchmal sind dies nur Kleinigkeiten, wie Spielkarten auf Fahrradspeichen.

Hobbs End siedelt Captenter in Maine an, wo King herkommt und auch viele seiner Romane situiert hat. In der Stadt regiert der Wahnsinn. Sämtliche Gebäude, Charaktere und Monster scheinen den Büchern entsprungen zu sein und lassen Trent (Sam Neil) immer mehr an seinem Verstand zweifeln. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet und passen gut in die Geschichte rein. Die Darsteller spielen routiniert und so fällt auch niemand negativ auf.

Die Ausstattung der Sets ist überaus gelungen und auch die Musik passt zu den düsteren Szenen. Die Sets an sich sind sehr gut gewählt und vermitteln eine bedrückende Stimmung. Sei es nun die kühldreckige Irrenanstalt, die verruchte Großstadt oder Hobbs End. Carpenter versteht es eine dichte Atmosphäre zu kreieren. Auch Spannung kommt auf und die Masken, sowie Spezialeffeke sind sehr gelungen.

Fazit:

Carpenter überzeugt wieder Mal mit einer interessanten Geschichte, gut ausgearbeiteten Charakteren und einer dichten Atmosphäre.

4,5/5

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