Horrible Histories (Filmkritik)

Durch eine unglückliche Verkettung von Umständen gerät der römische Teenager Atti in die Missgunst von Kaiser Nero. Der unter der Fuchtel seiner Mutter stehende Imperator schickt den Jungen kurzerhand als Legionär nach Britannien, ein von gar garstigen Kelten bewohnter, feuchter Flecken am äußersten Rand des zivilisierten Imperiums.

Just in dem Moment ist die keltische Häuptlingswitwe Boudicca nach einem Erbschaftsstreit mit einem römischen Senator dabei, einen Aufstand gegen Rom anzuzetteln. Sie gewinnt immer mehr an Anhängern hinzu, auch die junge Häuptlingstochter Orla möchte mit ihr in die Schlachten ziehen. Das passt allerdings ihren Papa gar nicht.

Um zu beweisen, dass sie es doch drauf hat, entführt sie ganz ungeniert einen römischen Legionär und bringt ihn als Sklaven mit ins Dorf. Nach und nach entdecken die beiden, dass sie voneinander lernen können und entwickeln eine Freundschaft. Währenddessen ist Nero nicht sehr von Boudiccas Aufstieg begeistert und sendet mehr Truppen nach Britannien um die Aufständischen niederzuschlagen…

Ich kam, sah und traute meinen Augen nicht.

Nachdem uns eine britische Comedytruppe schon seit 2009 die Weltgeschichte humorvoll näher bringt, entstand 2019 der erste abendfüllende Film. Ich kann und möchte jetzt keine Vergleiche zwischen Film uns Serie aufstellen, so konzentriert sich die Kritik hier nur auf den Film. Begrüßt werden wir schon im MGM Logo vom Maskottchen Rattus, der beim Abspann dann erzählt, was in der Geschichte wirklich passiert ist.

Natürlich nimmt sich der Film selbst nicht ernst und so finden wir uns in einer an Monty Pyhton erinnernden Welt wieder, wo es einige witzige Details schaffen uns zum Schmunzeln zu bringen. Leider wurde beim Fäkalhumor nicht gespart. Als Entschädigung gibts dann zwischendurch ein paar Musicaleinlagen, die die Geschichte weitererzählen.

Die Charaktere sind teils historisch belegt und werden ganz schön durch den Kakao gezogen. Hauptaugenmerk liegt natürlich auf den Abenteuern der beiden Teenager und wie sie lernen zusammenzuarbeiten. Dabei werden die Erwachsenen bewusst dümmer dargestellt, Oftmals zu dumm. Dennoch finden wir auch unter den älteren überaus sympathische Vertreter. Darstellerisch darf man nicht viel erwarten. Die Schauspieler bleiben ihren Rollen treu.

Fazit:

Ganz so grausig sind die Horrible Histories nicht, sie bieten wenig anspruchsvolle Unterhaltung mit geschichtlichem Hintergrund.

2,5/5

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