Polaroid (Filmkritik)

Highschool Außenseiterin Bird ist leidenschaftliche Hobbyfotografin. Sie hilft nach der Schule in einem Antiquitätengeschäft aus. Dort findet sie eine alte Sofortbildkamera. Als sie ihre Freunde fotografiert, ist auf den Bildern ein Schatten eines Menschen erkennbar. Schnell stellt sich heraus, dass die am Foto abgebildete Person in Kürze sterben wird. Nun gilt es herauszufinden, wie man dem Tod entrinnen kann…

Kritik:

Regisseur Lars Klevberg adaptiert seinen Kurzfilm und beschert uns einen spannenden Mysteryhorrorfilm, der etwas an die Final Destination Reihe erinnert. Aber mal der Reihe nach. Schon beim Eröffnungskill ist klar, dass die Kamera Unheil anrichtet. Ob die Eröffnung wirklich notwendig ist, ist fraglich. Der Film hätte auch ohne sie funktioniert. Dennoch ist sie auch recht spannend.

Dann lernen wir die eigentlichen Protagonisten kennen. In die Tiefe geht Klevberg nicht wirklich. Gerade die Hauptdarstellerin bekommt eine tragische Vorgeschichte. Ihre Freunde sind geradlinig und bleiben auch dort. Die Darsteller wirken routiniert und können in ihren Rollen mehr oder weniger überzeugen.

Hauptaugenmerk liegt auf der Spannung, und das macht der Film recht gut. Die Sache mit den Fotos und dem Schatten erinnert an alte Legenden, wo Geister auf Bildern eingefangen wurden. Die Morde sind über den Film gut verteilt und gegen Ende steigt die Spannung nochmal ordentlich an. Klevberg gelingt es auch eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Bei den Morden hält er sich allerdings dezent zurück. Diese geschehen im Off und sind unblutig umgesetzt. Die CGI Effekte wirken recht gut.

Fazit:

Polaroid ist ein durchwegs gelungener Genrebeitrag, der zwar eine geradlinige Geschichte und einfache Charakterzeichnungen hat, aber mit Atmosphäre und Spannung punkten kann.

3,5/5

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