Im hohen Gras (Filmkritik)

Als die Geschwister Becky und Cal bei einem Zwischenstopp ein Kind in einem Feld um Hilfe rufen hören, eilen sie hinein, durchs hohe Gras um den verirrten Jungen zu finden. Doch beide verirren sich selbst. Voneinander getrennt müssen sie sich zunächst wieder finden und einen Weg nach draußen suchen. Doch etwas Sonderbares geht im hohen Gras vor…

Kritik:

Mit „In the Tall Grass“ verfilmte Netflix eine Stephen King Kurzgeschichte. Ohne viel Vorgeschichte setzt der Film mitten im Geschehen ein. Erst nach und nach erfahren wir, was es mit dem hohen Gras auf sich hat. Und obwohl der Film etwas an „Kinder des Zorns“ erinnert, ist er im Grunde etwas kleiner und doch komplexer gehalten.

Bis es soweit ist, lernen wir die Charaktere kennen. Diese sind nicht allzu viele, was dem Film sichtlich gut tut. Sie dürfen sich dann auch ein wenig vorstellen und entwickeln. Dabei wirken die Darsteller durchaus routiniert und machen ihre Sache recht gut. Der Hauptdarsteller ist allerdings das Feld selbst. Dieses fängt Natali gut mit der Kamera ein. Diverse Effekte und Spielereien mit Kameraperspektiven lassen es unendlich groß erscheinen.

Die Stärke des Films liegt in der dichten Atmosphäre, die das undurchdringliche Feld vermittelt. Dazu kommen noch einige Mystery Elemente und lassen die Spannung zusehends steigen. Regisseur Vincenzo Natali hat das Set gut eingefangen und lässt die Szenerie im Verlauf des Films bedrohlicher wirken, indem unter anderem ein Großteil Nachts passiert.

Fazit:

Im hohen Gras ist eine durchaus gelungene King Verfilmung, die eine dichte Atmosphäre und interessante Geschichte bietet.

4/5

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