Remington and the Curse of the Zombadings (Filmkritik)

Der kleine Remington ist ein ziemliches Gfrast. Beschimpft Leute auf der offenen Straße, in der Kirche und sogar am Friedhof sie seien Homos. Doch gerade am Friedhof gerät das Balg an die falsche Dragqueen. Sie verflucht ihn. Als Erwachsener soll er selbst schwul werden.

15 Jahre später, Remington ist fast zum Mann geworden und noch immer kein all zu netter Zeitgenossen. Doch bei seinen Freunden ist er beliebt und bei Mädchen schindet er Eindruck. So nimmt auch einen Job im Haus seiner Angebeteten an, um in ihrem Bett landen zu können. hat. In der Nacht vor Jobbeginn träumt Remington, dass er von einem Irren angegriffen. Doch anstatt in zu töten, rasiert ihm der Angreifer sämtliche Körperhaare ab. Und nun beginnt sich Remington zusehends zu verändern.

Währenddessen geht ein Serienmörder um, der es auf LGBTQ Personen abgesehen hat. Die Opfer werden zu Dragqueens verwandelt. Während die Polizei auf den Straßen zur Vorsicht rät, versucht Remington mit seinem besten Freund und der Angebeteten den Fluch los zu werden. Doch plötzlich steigen Drag Queen Zombies aus ihren Gräbern….

Kritik:

Regisseur Jade Castro präsentiert uns hier eine Mischung aus schwuler Komödie und B-Movie Horror. Den Horror gibts allerdings erst gegen Ende als die titelgebenden Zombies auftreten und dann halt das tun, was Zombies nun mal so gerne machen. Allerdings sind sie bei den Effekten eher zurückhaltend. Spannung kommt keine auf, ist auch nicht die Intension des Films.

Hauptaugenmerk liegt allerdings auf Remington, vom feschen Martin Escudero gespielt, der durch einen Fluch selbst erfährt, wie es ist schwul zu sein. Dabei wandert er von der Täter- in die Opferrolle und lernt sich selbst und vor allem seine Mitmenschen zu akzeptieren wie sie sind. Und er fühlt sich immer mehr zu einem besten Freund hingezogen. Dabei inspiriert er auch seine Freunde, sie selbst zu sein. Schade nur, dass er den „Fluch“ wieder loswerden will. Zu erwähnen sei, dass die Philippinen obwohl sehr religiös, auch sehr offen sind.

Dabei nimmt sich der Film selbst nicht wirklich ernst, was auch gut ist, denn hier steht der Humor im Vordergrund. Escudero macht seine Sache recht gut und spielt überzeugend seine Transformation vom Heteromacho zum femininen Schwulen. Auch die Nebenrollen sorgen gelegentlich für ein paar Lacher bei den Zuschauern.

Die Musik ist gelungen und die eingefügten, gezeichneten Spezialeffekte lassen so richtiges B-Movie Flair aufkommen. Gedreht wurde in Queezon und die Sets wirken authentisch.

Fazit:

Wer seichte Unterhaltung mit Botschaft, und ein paar fesche, leicht bekleidete Darsteller sehen will, sollte Zombadings nicht verpassen. Allerdings haben die Zombies nicht wirklich viel zu tun.

2,5/5

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