Rambo: Last Blood (Filmkritik)

Nach Jahren im Krieg ist Rambo nachhause gekommen. Doch richtig angekommen ist er dort nie. Schwer gezeichnet vom Kriegstrauma lassen ihn die Alpträume nicht los. Einzig seine junge Nichte gibt ihm Kraft sein Leben halbwegs in den Griff zu bekommen. Dennoch hat er unter seinem Grundstück ein beeindruckendes Tunnelsystem angelegt und lebt auch quasi in diesem.

Eines Tages erfährt seine Nichte, dass eine Freundin ihren Vater gefunden hat, der nun in Mexiko lebt. Da er sie verlassen hatte, als sie noch ein Kind war, erwartet sie Antworten und fährt gegen Rambos Willen nach Mexiko. Als sie nicht nachhause kommt, ahnt er Böses. Die Kleine wurde von Menschenhändlern entführt und wird zur Prostitution gezwungen. Nun legen sich die Gangster allerdings mit dem Falschen an…

Kritik:

Sylvester Stallone wollte es nochmal wissen und schickt sein Alter Ego zurück auf die große Leinwand. Doch diesmal huscht er nicht durch irgend einen Dschungel und schlachtet wahnsinnige Soldaten. Nun geht es mexikanischen Gangstern an den Kragen, die es dann auch noch wagen, in Rambos Wohnzimmer zu kommen.

Die Handlung ist dünn, aber das war sie ja bei allen Teilen der Reihe so. Geradlinig geht es ins Verderben und dann zum Finale zu. Die Drehbuchschreiber waren nicht wirklich motiviert, was man auch an den Dialogen merkt, die fast schon beim legendären Blauen Licht Niveau sind. Dramaturgie war nie so richtig Slys Stärke. Er wirkt ziemlich erledigt, vom Trauma gezeichnet, das passt auch. Folgende Schicksalsschläge werden emotionslos hingenommen.

Die große Stärke des Film ist die brachiale und äußerst brutale Action. Doch bis es so weit ist, dauert es schon mal den halben Film. Die erste Hälfte ist eigentlich ziemlich zach. Am Ende gehts dann aber ganz schön rund und die Gangster können einem schon fast leid tun. Die Effekte sind dabei gut gelungen. Spannung und Atmosphäre kommen beim Finale auch auf.

Fazit:

Als vorläufiger Abschluss der Reihe punktet der Film mit brutaler Action, kommt aber beim Rest ziemlich holprig daher.

2/5

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