Düstere Legenden 3 (Filmkritik)

Drei Jungs führen aus Spaß 3 Außenseiterinnen zum Abschlussball. Sie verpassen ihnen KO Tropfen und wollen sie vergewaltigen. Dabei kommt Mary ums Leben und wird von einem Jungen in einer Kiste versteckt, was für ausreichend Stoff für eine Düstere Legende sorgt.

30 Jahre später macht Samantha mit 2 Mädels eine Pyjamaparty und lachen über Düstere Legenden. Des Nächtens werden sie entführt. Am nächsten Tag tauchen sie wieder auf, ohne körperliche Schäden davongetragen zu haben. Schon kurz darauf sterben die ersten Mitschüler. Samantha sucht eine der damals entführten Frauen auf und erfährt, dass Mary für die Morde verantwortlich ist. Sie will sich an den Kindern der Leute rächen, die für ihren Tod verantwortlich sind….

Kritik:

Jetzt wirds surreal, geht aber wieder in Richtung Düstere Legende. Hier wird allerdings nur die Bloody Mary Legende thematisiert, was dem Film nicht schadet. Regisseurin Mary Lambert wechselt das Subgenre vom Slasher zum Mysteryhorror, was auf der einen Seite nach einem logischen Schritt aussieht um die Düstere Legende erzählen zu können, aber auf der anderen Seite sich von der Reihe entfernt.

Erfreulicherweise steigert Lambert den Gewaltgrad und einige Morde fallen blutiger als beim Vorgänger aus. Jedoch sehen die CGI Effekte heute etwas gar billig aus. Spannung gibts bei dem Ganzen nicht wirklich. Die Bloody Mary flößt auch niemanden Furcht ein. Die Atmosphäre ist eher dünn und das Drehbuch hadert mit Logiklöchern und Sprüngen.

Zumindest haben die Charaktere eine Geschichte die mit den Vorfällen vor 30 Jahren zusammenhängen. Charakterentwicklung gibts leider nicht wirklich. Sie bleiben geradlinig und die Nebenrollen dienen eh nur dem Bodycount. Man hätte hier einiges noch weiter ausbauen können, um Lücken zu schließen und dass der Film teilweise nicht so abgehackt wirkt. Wahrscheinlich gab es eine Laufzeitbeschränkung oder eine Schreibblockade.

Fazit:

Der dritte Teil der Reihe schlägt ein anderes Subgenre ein, was dem Film nicht schadet. Dennoch schwächelt der Versuch an der fehlenden Spannung und der holprigen Geschichte. Zumindest ist der Gewaltgrad gestiegen.

3/5

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