Verflucht (Filmkritik)

Nachdem ihre Eltern gestorben waren, kümmert sich Ellie um ihren kleinen Bruder Jimmy. Als sie ihn vom Jahrmarkt abholt, fahren sie am Nachhauseweg ein Tier an und krachen in ein anderes Auto, welches den Abhang runter fährt. Als sie der eingeklemmten Frau helfen, wird diese von einem Tier gerissen, wodurch auch die beiden Geschwister verletzt werden.

In den nächsten Tagen bemerken die Beiden Veränderungen, Jimmy ist davon überzeugt, dass sie von einem Werwolf angegriffen wurden. Während Ellie ihrem Job nachgeht, versucht Jimmy Infos in Büchern zu finden, denn irgendwie müssen sie den Fluch wieder los werden. Und noch dazu ist der Alpha Wolf hinter ihnen her…

Kritik:

Wes Craven wollte einen Film drehen, der das Werwolfgenre revolutionieren sollte. Doch mit Drehverzögerungen, dem Ausscheiden von Darstellern war dies alles andere als Einfach. Und dann musste noch das Drehbuch umgeschrieben werden. Da konnte selbst Autor Kevin Williamson nichts mehr retten. Craven hatte Verträge einzuhalten und konnte aus dem Projekt nicht mehr aussteigen.

Nun, ganz so schlecht wie vermutet wurde der Film dann doch nicht. Craven castete mit Christina Ricci und Jesse Eisenberg zwei fesche, aufstrebende Jungdarsteller, die ihre Sache recht gut machen. Dennoch können sie auch nicht das zersauste Drehbuch wettmachen. Etwas sprunghaft bewegt sich die Handlung von Szene zu Szene. Wir verfolgen beide Kids in Schule und Arbeit. wo sie nach und nach Veränderungen bei sich feststellen. Die Nebencharaktere sind bis auf einige Wenige eher blass und bedeutungslos. Gerade die Wahrsagerin hätte mehr Potential gehabt.

Die Atmosphäre ist durchaus gelungen und die Sets sind dabei recht gut gestaltet. Der Wald, wo die Kids den Unfall haben, wirkt recht düster und trägt zur Spannung bei. Auch die Horror Disko wo das Finale stattfindet hat Potential. Die Spannung wird teilweise gut erzeugt. Bei manchen Szenen allerdings gerät sie mehr ins Lächerliche. Auch gibt es einige witzige Momente im Film. Die Morde sind durchaus blutig gestaltet. Leider wurde manchmal, und auch bei der Verwandlung, auf eher schlechtes CGI zurückgegriffen.

Fazit:

Wes Cravens Teeniewerwolffilm kommt leider nicht an bekannte Genregrößen ran, kann aber mit Atmosphäre, etwas Spannung, blutigen Morden und den beiden Hauptdarstellern punkten.

3/5

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