Scream 3 (Filmkritik)

Cotton Weary steht im Stau als ihn ein unbekannter Anrufer kontaktiert, der vorgibt bei ihm zuhause zu sein und seine Frau töten wird, wenn er ihm nicht verrät, wo Sidney Prescott ist. Diese ist nach Los Angeles gezogen und arbeitet als Telefonseelsorgerin und erfährt aus den Nachrichten, dass Cotton ermordet wurde.

Währenddessen wird in Hollywood Stab 3 gedreht und es dauert nicht lange bis der Mörder am Set auftaucht und die Darsteller umbringt. Die Polizei bittet Gale Weathers um Hilfe, da sie damals das Buch über die Woodsborow Morde geschrieben hatte. Interessanterweise hinterlässt der Killer jedes Mal ein Foto von Sidneys Mutter am Tatort und die Darsteller sterben in der Reihenfolge ihrer Rollen im Film. Nun gilt es abermals für Sidney und ihre Freunde herauszufinden wer der Mörder ist und Geheimnisse der Vergangenheit aufzudecken.

Kritik:

Wes Craven wagt sich an eine Trilogie und erklärt wieder mitten im Film die Regeln dergleichen. In einer Trilogie kann alles passieren und die Regeln der Fortsetzung finden hier keine Geltung. Beim Abschluss einer Trilogie tauchen Geheimnisse aus der Vergangenheit auf, die in den vorherigen Teilen noch nicht da waren. Und so baut Scream 3 hier Bezug zu Sidneys Mutter und ihrer Zeit in Hollywood auf. Dabei beleuchtet Craven auch die Filmindustrie selbst.

Und je mehr die Protagonisten raus finden, desto tiefer verfällt Sidney in ein Trauma. Dies wird von Neve Campbell recht gut gespielt. Doch greift Craven hier ein wenig zu weit in die Trickkiste und visualisiert Sidneys Alpträume. Allerdings kommt Freddy dabei nicht vor. Punkten kann Craven wieder bei der Spannung und der dichten Atmosphäre. Die Morde sind etwas zurückhaltender als im Vorgänger, aber dennoch gut in Szene gesetzt.

Die Charaktere sind erfreulicherweise wieder alte Bekannte, die sich auch noch ein wenig weiterentwickelt haben. Sie wirken in Teil drei etwas lockerer und nehmen sich auch selbst nicht mehr so ernst wie in den Vorgängern. Auch die Sticheleien zwischen den echten Personen und ihren Filmrollen in Stab 3 sind durchaus witzig.

Fazit:

Wes Craven liefert den (vorläufigen) Abschluss seiner Scream Trilogie in gewohnter Weise, mit einer interessanten Story ab, die durchaus für Überraschungen sorgen kann. Im Grunde ist Teil drei etwas braver als der Vorgänger und legt auch etwas Humor an den Tag.

3,5/5

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