Scream 2 (Filmkritik)

Zwei Jahre nach den Morden in Woodsboro wurde Gale Weathers Buch unter dem Titel „Stab“ verfilmt und läuft im Kino. Bei der Premiere werden zwei Studenten ermordet, und schon holt Sidney die Vergangenheit wieder ein. Und wieder stehen Reporter auf der Matte. Auch Gale lässt sich die Story nicht entgehen, doch hängt sie diesmal tiefer drin als zuvor.

Als die Morde weiter gehen, beschließt Sidney mit ihren Freunden und Überlebenden den Killer zu schnappen. Doch dies stellt sich als alles Andere als einfach heraus…

Kritik:

Nachdem Wes Craven bei Scream neben einer Menge Sozialkritik auch die Regeln des Horrorfilms erklärte, geht es nun um die Fortsetzung. Denn Fortsetzungen gehören zu Horrorfilmen ja schon fast fix dazu. Und hier treffen wir wieder alte Bekannte und Überlebende des Vorgängers.

Die Geschichte wird gekonnt weiter erzählt. Die Charaktere haben sich weiterentwickelt. Neue Charaktere sind mit dabei. Und jeder hat seine eigene kleine Geschichte zu erzählen, es wird ihnen auch ausreichend Zeit dafür gewidmet. Manche Nebenrollen aus dem Vorgänger rücken weiter in die Mitte und tragen nun weiter zur Geschichte bei.

Eine weitere Regel der Fortsetzungen ist, dass der Bodycount im Normalfall höher ist, und daran hält sich Craven auch brav. Natürlich scheut er nicht davor, bekannte Gesichter Ghostface zum Opfer fallen zu lassen, da dies ja auch zumeist in Fortsetzungen passiert. Die Morde sind wieder spannend und gut in Szene gesetzt. Der Gewaltgrad ist auch um Einiges höher als beim Vorgänger und die Effekte können sich sehen lassen. Dennoch wird auch viel Wert auf Spannung und Atmosphäre gelegt. Dazu passt auch die Musik recht gut.

Fazit:

Craven beweist mit Scream 2, dass nicht alle Fortsetzungen schlecht sind. Und so überzeugt er mit der gelungenen Weitererzählung der Geschichte mitsamt den bekannten Charakteren und jeder Menge Spannung.

4/5

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