Spider-Man: Far from Home (Filmkritik)

Thanos wurde besiegt und die verschwundenen Menschen sind nach fünf Jahren wieder aufgetaucht. Dennoch gibt es große Opfer zu beklagen und Peter leidet unter dem Verlust von Tony Stark, der ihm wie ein Vater war. Da kommt ihm ein Trip nach Europa ganz gelegen, denn nun bietet sich die Chance auf andere Gedanken zu kommen und endlich MJ näher zu kommen.

Doch Peter hat den Plan ohne Nick Fury gemacht, der ihn um Hilfe bittet, nachdem interdimensionale Elementals die Erde angreifen und ganze Städte auslöschen. Spider-Man soll Quentin Beck unterstützen, der aus der anderen Dimension gekommen war, nachdem dort die Erde von den Elementals zerstört wurde. Nun möchte er verhindern, dass dies auch hier passiert und wird von Peters Freunden Mysterio genannt. Doch Peter möchte eigentlich viel lieber ausspannen und bei MJ anbändeln, als schon wieder die Welt zu retten. Noch dazu soll doch niemand in seiner Klasse von seiner geheimen Identität erfahren….

Kritik:

Wie Peter Parker blieben auch viele Fans der Avengers schockiert zurück, als wir uns von einigen beliebten Helden verabschieden mussten. Und so stellt Far from Home einen guten Übergang zu kommenden Filmen dar. Die Menschen berichten, wie es ihnen ergangen ist, als sie nach dem „Blib“ wieder auftauchten. Und wie Peter vermisst man Iron Man auf der ganzen Welt, so stößt er immer wieder auf Nachrufe seines Freundes.

Doch das Leben geht weiter, auch wenn die halbe Weltbevölkerung in den letzten fünf Jahren nicht gealtert ist. So ist Peter immer noch 16 und möchte auch ein ganz normaler Teenager sein, verschießt sich in ein Mädl, welches hier wesentlich cooler dargestellt wird als bei der Sam Raimi Trilogie, und zum Glück jammert Spider-Man nicht rund um die Uhr MJ nach. Naja ein bissl eifersüchtig ist er gegenüber seinem feschen Mitschüler schon, was auch zu dem ein- oder anderen witzigen Moment im Film führt.

Ja, der Humor kommt beim zweiten Spider-Man Film nicht zu kurz, auch Nick Fury hat seine Momente. Natürlich gilt auch hier wieder, den Abspann nicht zu verpassen. So gibts diesmal nicht nur witzige Situationen bei den Superhelden, auch in Peters Klasse gibts Einiges zu lachen. Nicht unbeteiligt sind die beiden Lehrer und auch die bunt zusammen gewürfelte Schülerschar. Hier hat man wirklich drauf geachtet, Menschen aus allen Ecken der Welt zu vertreten. Und bei der Mischung stimmt auch die Chemie der Charaktere.

Hauptaugenmerk der Marvel Filme ist nach wie vor die Action, und die kann sich auch beim zweiten Spider-Man sehen lassen. Tricktechnisch kann man Marvel eigentlich nichts vorwerfen. Die Szenen sind gut platziert, es fliegt ordentlich viel in die Luft und Spidy darf auch wieder seinen knackigen Körper durch die Häuserschluchten schwingen. Im Finale gehts dann nochmal ordentlich zur Sache und Mysterio überzeugt uns von seinen „Kräften“.

Erfreulich ist, dass nun Europa in den Mittelpunkt der Handlung gerückt wird und so besuchen wir Venedig, Prag und London, wo an Originalschauplätzen gedreht wurde. Leider kommt Österreich ein wenig zu kurz.

Fazit:

Nachdem eine Ära zu Ende gegangen war, versucht Marvel nun Lücken zu füllen und beweist sich selbst, dass dies nicht einfach wird. Und so begleiten wir Spider-Man durch Europa, um nach dem Endgame wieder zurück ins Leben zu finden und so nebenbei die Welt zu retten. Far from Home ist ein gelungener Mix aus Humor und Action, der deine interessante Geschichte in einer beeindruckenden Kulisse erzählt.

4/5

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