Waxwork – Reise zurück in der Zeit (Filmkritik)

In einer Kleinstadt eröffnet ein Wachsfigurenkabinett. Der Besitzer lädt einige Studenten zu einer Sondervorführung um Mitternacht ein. Und weil den Kids ja sowieso fad ist, beschließen zwei Pärchen sich die Show anzusehen. Im Kabinett finden sie viele Szenen aus altbekannten Horrorfilmen nachgestellt, die überaus realistisch wirken. Allerdings dürfen sie die Szenen nicht berühren oder betreten.

Was natürlich nicht funktioniert, und so stürzen die Kids nacheinander in verschiedene Horrorszenerien und werden dort mit den jeweiligen Monstern konfrontiert. Sterben sie in der Szene, werden sie selbst Teil des Museums….

Kritik:

Ende der 80er präsentierte uns Anthony Hickox eine gelungene Hommage and alte Horrorklassiker. Die Rahmenhandlung ist zwar schnell erzählt, geht dann aber in die Tiefe und erläutert uns die Hintergründe, während die Kids ihre verschwundenen Freunde suchen.

Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf den einzelnen Episoden, welche sich kurz und knackig aufs Wesentliche konzentrieren. Dabei werden uns die Szenen mit hervorragenden, handgemachten, Effekten präsentiert und sind auch recht blutig gestaltet. Manche Szenen waren für die MPAA etwas zu deftig und wurden vor Veröffentlichung raus geschnitten. So treffen wir auf Vampire, Werwöfe, Zombies oder Mumien, die natürlich das tun, was sie am besten können.

Auch vermögen es diese Episoden dank einer gelungenen Setgestaltung eine dichte Atmosphäre und Spannung zu vermittelt. Und das alte Haus, in dem sich das Wachsfigurenkabinett befindet, hat einen gelungenen Flair. Unterlegt ist das Ganze mit für die Zeit üblichen und durchaus stimmungsvollen Synthesizermusik.

Die Darsteller überzeugen in ihren Rollen und ihre Charaktere wurden gut ausgearbeitet. So nimmt sich Hickox auch Zeit diese vorzustellen und auch ihre Hintergründe zu beleuchten. Wir sehen sie zuhause oder in der Schule. Erfahren von ihren Teenagerproblemchen. Dies ist leider bei vielen späteren Horrorfilmen selten geworden.

Fazit:

Waxwork hat sich über die Jahre hinweg zum Klassiker gemausert und überzeugt mit einer interessanten und blutigen Hommage an alte Horrorgrößen, bietet aber auch eine gelungene Rahmenhandlung und interessante Charaktere.

4/5

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