Terrifier (Filmkritik)

Eine Moderatorin interviewt eine entstellte Frau, die einen Killerclown entkommen ist. Nach dem Interview lästert sie mit ihrer Freundin am Telefon über diese Frau. Diese findet das aber gar nicht lustig und entstellt die Moderatorin.

An Halloween schlendern zwei junge Frauen, Tara und Dawn durch die Straßen, sichtlich betrunken. Sie treffen einen Clown, der sie dann in eine Pizzaria verfolgt. Tara findet ihn Angst einflößend. Woraufhin Dawn ihn zu einem Selfie nötigt. Als sie zum Auto kommen, sind ihre Reifen aufgestochen. Und im Radio hören sie, dass die Pizzariaangestellten ermordet wurden. Und schon beginnt für die Freundinnen ein alptraumhaftes Katz- und Mausspiel…

Kritik:

Nachdem Art der Clown schon drei Jahre zuvor einen kleinen Auftritt bei „All Hallow’s Eve“ hatte und bei den Fans gut ankam, wurde ihm nun ein eigener Film gewidmet. All zu viel Handlung brauchen wir aber nicht erwarten, geht es doch hauptsächlich darum den Clown blutigst Leute umbringen zu lassen. Zumindest tut er das in der ungeschnittenen Version des Films.

Die Effekte sind gute alte Handarbeit und überaus gelungen. Da wird mit allerhand Werkzeug auf Opfer eingestochen, Schädel zermatscht und eine Frau zersägt. Ja, wie gesagt in der ungeschnittenen Fassung. Doch bevor Art loslegen darf wird noch eine Moderatorin entstellt. Diese Szenen sind eigentlich total sinnlos und tragen nichts weiter zur eh schon kaum vorhandenen Handlung bei.

Schon blendet der Film auf die beiden jungen, betrunkenen Frauen, die Art den Clown auf der Straße treffen. Es soll nicht lange dauen, bis es richtig los geht. Art mordet wortlos und brutal. Etwas Spannung vermag in dem heruntergekommen Haus, welches zum Großteil als Set dient, aufzukommen. Vor allem die dreckige Atmosphäre passt gut.

Die Charaktere sind, wie in vielen Horrorfilmen, einfach nur dumme Opfer, die dem Klischee in Nichts nachstehen und eigentlich eh nur die Präsentation der gut gemachten Effekte da sind. Den Darstellerinnen kann man nicht vorwerfen, schauspielern zu können. All zu viel Erfahrung bringen sie halt nicht mit. Überzeugen kann David Howard Thorton als Clown, und auch seine Maske ist überaus gelungen.

Fazit:

Wer blutige Morde mit einer kaum vorhandenen Geschichte sehen will, ist bei der ungekürzten Version von Terrifier genau richtig. Die sind zweifellos das Highlight des Films, und Art der Clown kann als kaltblütiger Killer überzeugen und bekommt auch einen zweiten Teil in Kürze.

2/5

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