Alien VS. Predator (Filmkritik)

2004 entdeckt ein Weyland Corp Satellit eine Wärmesignatur auf einer antarktischen Insel. Nähere Untersuchungen zeigen eine unterm Eis vergrabene Tempelanlage. Daraufhin schart Mr. Weyland eine Crew von Archäologen um sich, die diesen Tempel erkunden sollen. Zufällig wird diese Wärmesignatur auch von einer Gruppe Prädatoren wahrgenommen, die sogleich zur Quelle reisen.

Als die Forscher an der besagten Stelle eintreffen, finden sie zunächst eine aufgelassene Walfängerstation, unter der sich die Pyramide befinden soll. Seltsamerweise stoßen sie auf einen Tunnel, der direkt zur Pyramide führt, welcher am Vortag noch nicht da war.

Unterdessen erwacht in den Tiefen der Pyramide eine Alienkönigin und beginnt mit ihrer Lieblingsbeschäftigung, Eier legen. Auch die Prädatoren beginnen mit ihrer Jagd und dezimieren schon mal die Crew des Forschungsschiffes. Und als die Forscher die Waffen der Jäger finden und somit den Startschuss zur Jagd geben, geht der Spaß erst richtig los.

Kritik:

Nach Jahren wurden die Fans von Paul W. S. Anderson erhört und die beliebten Aliens treffen auf die nicht minder beliebten Predators. Hatte Ripley in der Zukunft stets verhindert, dass die Aliens zur Erde kommen, erfahren wir hier, dass sie schon längst da sind. Besser gesagt, sie wurden von den außerirdischen Jägern für Übungszwecke in eine Pyramide gesperrt. Damals war in der Antarktis noch ein dichter Urwald. Da die Pyramide ägyptische Hieroglyphen  aufweist schürt das natürlich auch die Theorie, dass die Pyramiden der damaligen Hochkulturen von Außerirdischen erbaut wurden.

Unsere Forscher sind nun in der Anlage, die sich alle paar Minuten wie ein verrücktes Labyrinth verschiebt, gefangen und sehen sich nun gleich zwei schier unbezwingbaren Bedrohungen gegenüber, die dann auch actiongeladen und blutig aufeinander treffen. Die dunklen Gänge und die einzelnen interessant gestalteten Räume des Tempels verleihen dem Film eine dichte Atmosphäre. Spannung kommt gegen Ende auch auf. Die Effekte sind durchaus gelungen und der Bodycount ist recht hoch. Auch die außerirdischen selbst sind wieder gewohnt gut gestaltet und eigentlich recht cool dargestellt.

Wie nicht anders zu erwarten, stehlen sie den Menschen die Show, welche eigentlich eh fast nur dem Bodycount dienen. Auf eine Hand voll Charaktere wird eingegangen, die restlichen bleiben blass im Hintergrund. Eine Heldin kristallisiert sich schon zu Beginn heraus und schließt dann auch eine neue Freundschaft.

Fazit:

Das erste Aufeinandertreffen der Filmlegenden ist durchaus gelungen und temporeich erzählt. Es wurde auch versucht eine Hintergrundgeschichte zu kreieren. Action, Spannung und Bodycount brauchen sich nicht zu verstecken. Die Menschen wirken allerdings etwas blass.

3,5/5

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