Aliens – Die Rückkehr (Filmkritik)

Nach 57 Jahren wird Ripleys Rettungsschiff gefunden. Ihre Tochter ist mittlerweile gestorben und Ripley sieht sich einer offiziellen Anhörung gegenüber, wo sie sich rechtfertigen muss, dass die Nostromo zerstört wurde. Dabei erfährt sie, dass besagter Planet nun von Landentwicklern besiedelt wird. Diese finden natürlich ein abgestürztes Alienraumschiff voll mit Eiern.

Und als der Kontakt zu den Kolonisten abreißt, bittet die Gesellschaft Ripley mit einer Gruppe Soldaten wieder zu dem Planeten zu fliegen und nach Überlebenden zu suchen und die Aliens zu vernichten. Doch das Selbstverrauen der Kämpfer wird alsbald von der schieren Übermacht der Aliens zunichte gemacht. Sie finden die Kolonie total verwüstet vor und die Xenomorphen lassen sich nicht so leicht vertreiben…

Kritik:

Sieben Jahre nach dem Erfolg von Alien brachte James Cameron Ellen Ripley zurück zu den Biestern. Die Geschichte wurde schlüssig weiter erzählt und Ripley soll nun genau auf diesen Planeten reisen, wo das Übel damals seinen Anfang nahm. Sie willigt nur ein, weil der Plan vorsieht die Aliens zu vernichten, die ihr nach wie vor Alpträume bescheren.

Auch spielt die Handlung 57 Jahre nach dem ersten Teil, und Ripley hat ihre Tochter verloren. So wird ihr Charakter vertieft und sie entwickelt für das kleine Mädchen am Planeten Muttergefühle. Auch überzeugt sie als starke Anführerin, die sich von den Soldaten nichts sagen lässt und dann auch gleich das Kommando übernimmt. Die anderen Charaktere bleiben eher oberflächlich, sie kommen ihren Rollen nach, nicht mehr oder weniger. Die Meisten dienen eh nur als Futter oder Brutsätten für die Aliens. Hier sehen wir weitere Eigenschaften aus der Natur der Biester, was sie wesentlich intelligenter wirken lässt als nur instinktive Killer.

Cameron wollte den Film größer als seinen Vorgänger machen, so ist auf dem Planeten freilich mehr Platz und es gibt auch viel mehr Aliens und sogar eine Königin, mit der es dann zum Showdown kommen soll. Vorrangig legt der Film aber mehr Wert auf Action als auf Spannung. Klar ein Rudel Soldaten ballert nun mal gerne rum. Dennoch gelingt es Cameron auch die Spannungskurve gegen Ende zu steigern. Die Action kann sich durchaus sehen lassen, Neben den schießwütigen Soldaten gibt es noch jede Menge Explosionen. Und so bleibt das Tempo im Film recht hoch.

Die Sets sind stimmungsvoll gestaltet und tragen wieder viel zur dichten Atmosphäre bei. Neben der verwüsteten Forschungsstation spielen sich auch einige Szenen im Raumschiff der Aliens ab, wo die Königen fröhlich am Eierlegen ist. HR Gigers Kreationen sind wieder sehr gelungen und wirken natürlich wider bedrohlich.

Fazit:

Teil 2 überzeugt mit jeder Menge Action, einer kämpferischen Riples und abermals mit gut gestalteten Xenomorphen inklusive Königin.

4/5

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Ein Kommentar zu „Aliens – Die Rückkehr (Filmkritik)

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