Dämonisch (Filmkritik)

FBI Agent Doyle jagt seit Jahren einen Serienmörder, der sich als die Hand Gottes bezeichnet. Eines Tages sucht ihn ein junger Mann auf und erzählt ihm, dass sein Bruder der gesuchte Mörder sei. Natürlich glaubt er ihm nicht und so erzählt ihm Fenton von seiner Familie. Die Mutter ist bei der Geburt seines Bruders gestorben. Sein Vater, ein einfacher KFZ Mechaniker, hatte eines Nachts eine Vision von einem Engel, der ihm vom Ende der Welt berichtet hat, und seine Familie soll die Dämonen aufhalten.

Fenton war dem gegenüber recht skeptisch und versuchte seinen Vater davon abzuhalten Doch dieser sagte er werde von Gott geleitet und brachte auch schon das erste Opfer mit nachhause und tötet sie.

Kritik:

Regisseur Bill Paxton präsentiert mit Dämonisch einen interessanten Mysterythriller, bei dem er selbst die Hauptrolle spielt. Die Ausgangslage erzählt von einem Serienmörder, den die Polizei bis jetzt nicht fassen konnte. Überraschend taucht Fenton beim FBI auf und erzählt seine Geschichte.

Der religiös fanatische Vater (Paxton) glaubt einen Engel gesehen zu haben und beginnt Leute, die er für Dämonen hält, zu entführen und  umzubringen. Dazu möchte er auch seine beiden Söhne von seiner Sache überzeugen. Der jüngere lässt sich leicht beeinflussen und glaubt seinem alten Herrn. Der ältere jedoch hält an einem Sinn für Gerechtigkeit fest, hinterfragt seinen Vater und doch bleibt er bei ihm, um seinen Bruder zu beschützen. Der Fanatiker möchte sogar seine Söhne zum Mord drängen. Fenton bietet ihm stets Paroli und konfrontiert seine Vater mit dessen Taten, doch der ist nach wie vor davon überzeugt, dass er die Welt von Dämonen erlöst. Und auch bei seinem Bruder hat Fenton keinen Erfolg.

So verarbeitet Paxton die meiste Zeit des Films ein Kindheitstrauma, gespickt mit Morden und religiösen Fanatikern. Wobei die Geschichte ja interessant ist und auch die Charaktere überzeugen können. Der Teil mit dem FBI Agenten hätte vielleicht etwas mehr ausgebaut werden können.

Gelungen ist die Atmosphäre im Film, die durch stets passende Musik und den gekonnten Einsatz mit dunklen, schattigen Szenen aufkommt. Gelegentlich steigt auch die Spannung etwas an. Und kleinere Wendungen halten den Film bis zum Schluss interessant. Die Morde sind relativ unspektakulär und geschehen größtenteils im Off. Doch sind sie auch nicht Hauptfokus des Films.

Fazit:

Dämonisch wäre auch als Akte X Folge durchgegangen. Dennoch kann der Film mit einer interessanten Geschichte und dichter Atmosphäre punkten.

3,5/5

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