Filmserie: Freitag der 13.

1980 drehte Sean S. Cunningham einen wichtigen Beitrag zur aufkommenden Horrorwelle. Eine Mörderin bringt Ferienlagerbetreuer um, da sie nicht auf ihren Sohn aufgepasst hatten und dieser ertrunken ist. In den kommenden Jahren etablierte sich Jason mit Hockeymaske und Machete als Horrorikone und mordete in mitlerweile zehn Filmen munter drauf los.

Hauptaugenmerk lag dabei stets auf den Morden, welche recht brutal und blutig ausgefallen waren. Leider litt bei den Fortsetzungen die Handlung daran und der MPAA (US Zensurbehörder) waren die Filme auch stets ein Dorn im Auge und konnten nur mit teils erheblichen Kürzungen in die Kinos kommen. Leider sind diese Unrated Szenen heute nicht mehr auffindbar. Ab den 90ern war die MPAA wesentlich entpsannter.

Nachdem die Serie gegen Ende absurde Züge annahm, kam 2009 ein überrasched gutes Remake. Doch zuvor durfte Jason auf vielfachen Wunsch der Fans noch auf Freddy Krueger treffen. Wie und ob es mit der Serie weiter geht ist fraglich, aber hoffen wir mal das Beste.

Eine junge Frau frag in einem Diner nach dem Weg zum Camp Crystal Lake, wo sie den Sommer über arbeiten soll. Dort erzählt man ihr, das Camp sei verflucht, denn 1957 ist ein Junge dort ertrunken und schon ein Jahr später wurden zwei Betreuer ermordet. Es soll mehrmals gebrannt haben und 68 war das Wasser vergiftet. Schließlich findet sich jemand, der die junge Frau ein Stück mitnimmt. Doch sie kommt nie beim Camp an.

Währenddessen laufen dort die letzten Vorbereitungen bevor der Betrieb losgehen kann. Steve Cristy möchte das Camp wieder für Kinder öffnen. Während er noch ein paar Besorgungen in der Stadt zu erledigen hat, arbeitet sein Betreuerteam weiter. Doch ans Arbeiten denken die Kids nicht wirklich. Sie nutzen die Gelegenheit um sich zu begnügen. Doch sie sind nicht alleine, ein Killer holt sch einen nach dem anderen….

Kritik:

In den 80ern wurden die Kinos und Heimkinos von einer Slasherwelle quasi überrollt. Einen nicht unwesentlichen Beitrag lieferte Sean S. Cunningham mit seinem Freitag der 13. Das Erfolgsrezept hierfür war recht einfach. Ein paar notgeile, drogennehmnde Kids werden von einem Mörder gejagt und nacheinander anschaulich umgebracht. Oft kopiert, und doch selten erreicht. Cunningham legte so Einiges im Genre vor und legte den Grundstein für eine weitere Kultserie.

So gelingt es ihm die Spannung durchgehend hoch zu  halten und gegen Ende noch weiter zu steigern. Dies verdankt er unter anderem der dichten Atmosphäre, wofür die Kulisse viel dazu beiträgt. Ein Ferienlager mitten im Wald an einem See. Die Setausstattung ist gut durchdacht und somit sehr gelungen. Ein weiterer Pluspunkt für die Atmosphäre ist die kultige, eindringliche Musik, die sich die Serie über gehalten hat und dazu beiträgt die Spannung straff zu halten.

Auch die Tatsache, dass man bis zum Schluss nicht weiß, wer der Mörder ist und Vieles auch aus der Ich-Perspektive gefilmt wurde trägt positiv zum Gesamtkonzept bei. So wurde auch bei einigen Szenen die Kamera schon bewusst so eingesetzt um die Spannung weiter zu steigern, auch wenn dann im Endeffekt gar nix passiert. Doch wenn was passiert kann es sich durchaus sehen lassen. Verantwortlich für die Effekte zeichnet sich Tom Savini, der diese recht anständig und vor allem blutig in Szene gesetzt hat.

Die Charaktere treffen sich im Grunde erst im Camp und es wird ihnen auch etwas Zeit gewidmet, sich vorzustellen. Richtig entwickeln tut sich dabei nur Alice, die anderen gehen ihrer Lust nach und dienen dem Bodycount. Aber die tragen doch auch etwas zur Geschichte bei.

Fazit:

Der Kultfilm, den jeder Horrorfan gesehen haben sollte gehört zu den ganz Großen des Genres und läutet den Beginn einer langen Filmreihe ein. Teil 1 überzeugt mit Spannung, und guter Musik.

4/5

Monate nach ihren Erlebnissen in Camp Crystal Lake wird Alice noch von Alpträumen gequält. Sie kann ihr Trauma nicht verarbeiten. Denn Jason sinnt auf Rache, und die bekommt er auch.

Einige junge Leute verbringen die nächsten zwei Wochen in einem Ausbildungscamp für Ferienlagerbetreuer. Dieses befindet sich an einem beschaulichen See, unweit vom Camp Crystal Lake entfernt. Am Lagerfeuer erzählen sie sich die Geschichte von Jason. Seine Leiche wurde nie gefunden und der Erzähler vermutet, dass er noch lebt. Doch die Kids tun dies als Blödsinn ab, doch sie werden beobachtet.

Am nächsten Abend fährt der Ausbildungsleiter mit einigen seiner Schüler in die nächste Stadt, bevor der Kurs am nächsten Tag richtig los gehen wird. Die Zurückgebliebenen sollen aufs Camp aufpassen. Nun bietet sich die Gelegenheit für Jason an, die Kids zu dezimieren, und das tut er auch ziemlich motiviert. Als zwei der Kids von der Stadt zurückkommen, sind alles im Camp tot, und Jason ist noch hier, denn er hat seine Arbeit noch nicht beendet…

Kritik:

Ein Jahr nach dem Erfolg von Freitag der 13. übernahm Steve Miner den Regiestuhl und stellt uns nun erstmals Jason vor. Er lässt die Camper die Theorie aufstellen, dass er gar nicht ertrunken sei sondern überlebt hatte. Sonst wäre es ja schwer zu erklären, wie aus dem Geist eines kleinen Jungen ein ausgewachsener Mann hätte werden können. Miner baut auch eine Beziehung zum ersten Teil auf, indem er Alice nochmal kurz auftreten lässt und auch in einer Rückblende den Grund ihres Traumas erzählt.

Dann werden auch schon die neuen Charaktere vorgestellt, die im Camp daneben ihre Ausbildung zu Betreuungskräften machen wollen. Auf die Hauptrollen wird näher eingegangen, der Rest ist nur für den Bodycount förderlich. Die Darsteller sind austauschbar. Nachdem Miner gemerkt hatte, dass er zuviele Protagonisten hat und nicht genug Zeit um Jason alle umbringen zu lassen, lässt er einen Teil in die nächste Stadt fahren.

Nach der Einführung und dem Erzählen der hauchdünnen Story des Films geht dieser auch schon quietschvergnügt und fröhlich ans Wert. So hangeln wir uns von Mordszene  zu Mordszene, die teils blutig sind und auch teils im Off passieren. Dies verdanken wir der Zensur durch Paramount, um ein R-Rating zu bekommen. Jason rennt hier mit einem Erdäpfelsack am Kopf herum, was ihn nicht wirklich bedrohlich wirken lässt.

Es gelingt dem Film nicht, die Atmosphäre des Vorgängers wieder entstehen zu lassen. Natürlich spielt sich wieder fast alles in einem Camp ab, doch durch die vielen Protagonisten und die Szenen in der Stadt wird auch die Spannung auseinander gerissen. So kommt sie zwar gelegentlich auf, aber durch die Morde am Fließband bleibt sie eher im unteren Bereich.

Fazit:

Wie so oft kommen die Fortsetzungen nicht an das Original heran. Miner erzählt die Geschichte weiter, und verlegt den Ort des Geschehens auf die andere Seeuferseite. Jason hat ein kleines Häuschen im Wald und einen Erdapfelsack am Kopf. Der Bodycount ist höher als beim Vorgänger, die Morde selbst sind eigentlich gut in Szenen gesetzt, doch Atmosphäre und Spannung bleiben aus.

2,5/5

Die Polizei erklärt Jason für tot, obwohl sie seine Leiche nicht finden können. Eine Gruppe Jugendlicher macht Urlaub in einem Bauernhaus in der Nähe des Crystal Lakes. Bei einer Einkaufstour in der nächsten Stadt treffen sie auf eine kleine Gruppe Biker, die auf Ärger aus sind. Doch bevor diese sich für den Unfall mit ihren Motorrädern rächen können, laufen sie Jason über den Weg.

Währenddessen genießen die Kids ihren Urlaub, kiffen, vögeln und haben Spaß. Chris erzählt ihrem Freund von ihrer Begegnung mit Jason vor einigen Monaten, und dass sie drauf und dran ist ihr Trauma zu kurieren. Doch dann ist Jason wieder da…

Kritik:

Steve Miner darf es noch einmal versuchen und macht es diesmal etwas besser. Gleich bei der langen Eröffnungsszene gelingt es ihm Spannung auszubauen. Doch eigentlich dient diese Szene nur um einen Übergang von Teil 2 auf 3 zu schaffen, wo in den Nachrichten von den Morden berichtet wird. Das dort vorgestellte Paar trägt gar nichts zur weiteren Handlung bei, doch sind ihre Szenen etwas witzig.

Dann treffen wir wieder auf unsere Teens, die sich hier schon ganz den Klischees hingeben. So haben wir ein Kifferpärchen, einen Schelm, ein traumatisiertes Mädchen, das notgeile Heteropaar und eine Rockergruppe. Die Darsteller sind nicht der Rede wert. Jedem wird etwas Zeit gewidmet, obwohl die meisten ja eh nur für den Bodycount da sind.

Und hier gibt es zum Vorgänger auch eine Qualitätssteigerung. Das Team hat hier ganze Arbeit geleistet und der Gewaltgrad ist auch gestiegen. Jason ist durchaus kreativ und mordet wie am Fließband. Spannung kommt dabei leider nur selten auf, der Bodycount steht klar im Vordergrund. Atmosphärisch kpnnen das Set und die musikalische Untermalung punkten. Und Jason bekommt hier nun endlich seine markante Hockeymaske und Machete.

Mitte der 80er war das 3d Kino sehr beliebt, und so wurde dieser Film auch mit der Technik gedreht. Miner experimentiert mit der Technik, so werden ständig irgendwelche Gegenstände direkt in die Kamera gehalten.

Fazit:

Nach dem eher schwächeren zweiten Teil gehts hier wieder bergauf. Miner macht besser, was er beim letzten Mal verbockt hatte. Es tut auch dem Film sichtlich gut, dass der Gewaltgrad gestiegen ist. Gemordet wird blutig im Akkord, Spannung gibts am Anfang und beim Finale.

3,5/5

Nach dem letzten Massaker am Crystal Lake wird Jason scheinbar tot ins Krankenhaus zur Obduktion gebracht. Begeistert ist er davon nicht und möchte dort nicht allzu lange bleiben. So ermordet er kurzerhand zwei Angestellte und macht sich auf dem Weg zurück zu seinem See.

Währenddessen macht eine Gruppe Jugendlicher Urlaub am See. Sie haben eine Blockhütte neben der Familie von Tommy Jarvis gemietet. Und was kann es im Urlaub Schöneres geben, als Party zu machen, nackt zu baden, rumzuvögeln und Eifersuchtsdramen loszubrechen.. Nun ja, Jason sieht das ein Wenig anders und mordet munter drauf los…

Kritik:

Teil vier sollte schon das Ende der Freitag der 13. Serie sein. So wollte Joseph Zito Jason einen würdigen Abgang gewähren. Dazu holte er wieder Tom Savini ins Boot, was eine gute Entscheidung war. Der Bodycount ist hoch, und die Morde sind recht kreativ und abwechslungsreich. Aber vor allem sind sie recht blutig ausgefallen. Für ein R Rating waren diese aber damals zu blutig, so musste Paramount auch hier Einiges raus schneiden.

Nach den Eröffnungsmorden gibts eine kurze Einführung der Charaktere, welche hier auch relativ dumm ausgefallen sind. Bei den Dialogen war man auch nicht besonders einfallsreich. Auf die Hauptcharaktere wird etwas mehr Wert gelegt, so spielt diesmal auch ein Kind mit und wer den Film nicht kennt, fragt sich wahrscheinlich ob dieses Tabu gebrochen wird und Jason den Jungen auch umbringen wird. Die anderen Charaktere dienen eigentlich eh nur den Schauwerten und dem Bodycount, tagsüber hopsen sie nackt in den See, wackeln mit den Titten und als die Nacht hereinbricht, vögeln sie und Jason geht munter ans Werk.

Spannung kommt dabei keine auf, der Fokus liegt klar an blutigen Morden im Minutentakt. Nun ja, dafür schauen die Fans ja auch die Reihe. Der Einstieg ist wieder spannend und als nur noch 2 potentielle Opfer über sind, steigt auch noch mal die Anspannung. Die Atmosphäre ist durchaus stimmungsvoll, dazu tragen die beiden Häuser im Wald, die Musik und das Regenwetter bei.

Fazit:

Jasons erstes Finale überzeugt mit einem ansehnlichen Bodycount und gelungenen Effekten von Tom Savini. Jede Menge nackte und halbnackte Kids fallen Jason im Minutentakt zum Opfer. Was will man mehr? A bissl Handlung und Spannung wären net schlecht gewesen, aber dafür ist die Reihe ja nicht wirklich bekannt.

3,5/5

Tommy, mittlerweile Erwachsen, wird seit seiner Begegnung mit Jason von Alpträumen geplagt. In seinem Traum öffnen zwei Männer Jasons Grab, was dieser gar nicht so lustig findet und sie gleich darauf umbringt. Tommy beginnt eine Therapie in einem Jugendzentrum um seine Trauma zu bewerkstelligen.

Dort befinden sich unter anderem auch schwer erziehbare Jugendliche. Einer davon tötet einen anderen Jungen im Affekt. Der Täter wird sogleich verhaftet. Kurz darauf geschehen in der Umgebung weitere Morde. Es trifft nicht nur Teenager, auch Erwachsene werden umgebracht. Die Polizei vermutet, dass Jason Vorhees wieder da ist…

Kritik:

Lang hats nicht gedauert, da riefen die Fans nach einem Comeback vom Jason. Danny Steinmann nahm sich dem an und erzählte die Geschichte weiter. Tommy sollte nun im Mittelpunkt stehen und mit seinem Trauma kämpfen. Es hätte ein spannender und atmosphärischer Horrorfilm werden können. Hätte, doch Steinmann hats verkackt.

Anstatt sich aufs Trauma zu konzentrieren, Ansätze sind ja da, schickt Steinmann einen Killer ins Rennen, der wahl- und ziellos im Minutentakt Leute umbringt und zu allem Überdruss gar nicht Jason ist. Zumindest sind die Effekte gelungen, liegt ja auch wieder der Hauptfokus des Films auf den Morden. Den Killer sieht man dabei nicht, was einen kleinen Pluspunkt bringt, aber für eingefleischte Jason-Fans wieder ein Wehrmutstropfen ist.

Auch die Geschichte selbst spielt sich gar nicht mehr beim Crystal Lake ab. Die Schauplätze sind verstreut, haben keinen Zusammenhang und dienen rein dazu um Opfer zu finden. Natürlich kann auch so keine Atmosphäre aufkommen, von Spannung brauch ma gar nicht erst reden.

Charaktere gibts viele und sie bedienen wieder alles Klischees. So gesellen sich zu den Notgeilen Jugendlichen, die auch ab und  zu ihre Titten in die Kamera halten, auch Hillbillys, Idioten, ein kleiner Junge und ratlose Polizisten. Dem Hauptdarsteller wird fast keine Zeit gewidmet. Viel zu viele gilt es in den knapp eineinhalb Stunden umzubringen. und so folgen wir einem unbekannten Mörder, ohne sein Motiv zu kennen.

Fazit:

Teil 5 hätte ein paar gute Ansätze gehabt, setzt aber komplett auf  falsche Pferd. Aneinandergereihte, zusammenhanglose Morde ohne Spannung und Story machen halt keinen Film aus. Zumindest sind die Effekte gelungen.

1,5/5

Nachdem sich herausgestellt hat, dass ein Nachahmungstäter als Jason verkleidet sämtliche Leute um Tommy Jarvis herum ermordet hat, möchte dieser nun sicher gehen, dass der echte Jason wirklich tot ist. Er fährt mit einem Freund zu dessen Grab und öffnet es. Tommy stößt dem verwesenden Leichnam eine Eisenstange in den Körper. Doch bevor er ihn anzünden kann, wird Jason vom Blitz getroffen, erwacht zum Leben und tötet Tommys Freund.

Tommy flüchtet in die nächste Polizeistation, wo ihm aber niemand glauben will und ihn kurzerhand einsperren. Währenddessen soll wieder ein Camp beim See eröffnet werden. Einige der Betreuer kommen zur Polizeistation, weil die Campleiter nicht aufgetaucht sind. Tommy erzählt den Kids von Jason, doch auch diese glauben ihm nicht. Also beschließt die Polizei Tommy aus der Stadt zu bringen.

Im Camp laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren und auch die Kinder treffen schon ein. Auch Jason möchte wieder nachhause. Auf dem Weg dort hin zieht er eine Blutspur nach sich. Und Tommy hat es sich zur Aufgabe gemacht, Jason zu vernichten…

Kritik:

Nach dem letzten Reinfall übernahm Tom McLoughlin den Regiestuhl um Einiges wieder gerade zu biegen. So erweckt Tommy diesmal wirklich Jason wieder zum Leben und dieser geht seiner gewohnten Tätigkeit wieder mit kreativen und durchaus blutigen Morden nach. Die handgemachten Effekte wissen wieder zu überzeugen. Aber diesmal kommt auch etwas Spannung auf und die Atmosphäre im Camp und dem Wald ist endlich wieder stimmungsvoll. Musikalisch sind wir von monotonen Klängen zu gesungenen Texten übergegangen. Aber keine Angst der klassische Jason Sound ist auch wieder eingebaut.

Sehr erfreulich ist es, dass man aus der Vergangenheit gelernt hat und eine etwas ausgefeiltere Geschichte erzählt. Eine Verbindung zum Vorgänger wird geschaffen und neben dem Campmassaker spielt auch Tommy und seine Jagd nach Jason eine wesentliche Rolle. Aber einfach macht es ihm weder Jason, noch die Polizei. Morde gibt es massenhaft, doch wird zwischendurch die Geschichte weitererzählt. Und auf der anderen Seite nimmt sich der Film selber nicht allzu ernst, so gibt es einige durchaus witzige Momente.

Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet. Abgesehen vom „Kanonenfutter“ wird jedem etwas Zeit gewidmet, sich im Film zu entwickeln bzw. die Geschichte voran zu treiben. Natürlich dürfen sich die Kids, die frühzeitig aus dem Film scheiden wieder sexuell vergnügen und ihrer Lust hingeben. Auch tauchen wieder einige Charaktere auf, die rein für den Bodycount da sind, wie die Paintballgruppe im Wald.

Fazit:

Ja, es geht auch anders. Jason lebt richtet die Fehler vom neuen Anfang und präsentiert einen durchaus spannenden, überaus blutigen Slasher, der eine interessante und gut durchdachte Geschichte erzählt. Jason ist auferstanden und scheint diesmal unverwüstbar seinen See gegen alle Eindringlinge zu verteidigen.

3,5/5

Nachdem ihre Eltern mal wieder streiten läuft die kleine Tina aus dem Haus und fährt mit einem Boot auf den See hinaus. Ihr Vater läuft ihr nach, und sie wünschte, er wäre tot. Just in dem Moment bewegt sie kraft ihrer Gedanken den Steg und bringt ihn zum Einsturz.

Jahre später kehrt sie mit ihrer Mutter und einem Psychiater zurück zum Haus am See. Sie denkt sie wäre für den Tod ihres Vaters verantwortlich und der Arzt möchte ihre Kräfte erforschen und für seine eigenen Pläne nutzen. Emotional geschädigt, erweckt sie Jason zu neuem Leben.

Dieser geht nun wieder seiner liebsten Beschäftigung nach, während eine Gruppe Jugendlicher in der Nähe des Sees eine Geburtstagsparty feiern. Tina, nun auch von Visionen geplagt, ist auch die Einzige, die Jason aufhalten kann…

Kritik:

Jetzt wirds absurd. Ein telekinetisch begabtes Mädl kämpft mit einer Psychose und weckt den guten, alten Jason in seinem feuchten Grab wieder auf. Ein böser Psychiater will ihr „helfen“ ihre Kräfte zu beherrschen. Und eine Gruppe Jugendlicher feiert eine Party und sorgt somit für reichlich Bodycountmaterial.

Natürlich dürfen die Kids wieder nackt baden, kiffen und rumvögeln, bevor sie von Jason ermordet werden. Dieser wird nun erstmalig von Kane Hodder dargestellt, was den Film aber nicht wirklich besser macht. Er läuft herum und tötet im Akkord. Allerdings ist man hier bei den Effekten etwas schwach unterwegs. Doch sollte dieser Teil eigentlich der Blutigste der Reihe werden. Dies hat der US Zensur allerdings gar nicht gefallen und so wurden Blut und Innereien rausgeschnitten und viele Szenen mussten umgedreht werden.

Doch zumindest kann gelegentlich etwas Spannung aufkommen. Am Ende wird sie dann gesteigert und das Finale ist durchaus gelungen. Die Atmosphäre bleibt eher im unteren Bereich. Die Kulisse bietet nichts Herausragendes und die Musik klingt auch ziemlich monoton. Den Rest geben dann die mysteriös angehauchten, telekinetischen Ergüsse. John Carl Büchler dürfte wohl ein Fan von Kings Carrie gewesen sein.

Die Charaktere sind, abgesehen von Tina, recht einfach gestrickt und folgen ihm Schicksal geradlinig. Die Meisten dienen sowieso nur dem Bodycount. Mit dem Psychiater wurde eine weiterer Bösewicht eingebaut, der allerdings relativ unnötig ist. Tina darf sich zur Heldin entwickeln, während Jason, dessen Aussehen zumindest recht gelungen ist, einmal durch den Wald läuft um Leute umzubringen, dann durchs Haus und dann gleich wieder durch den Wald. Die Handlung ist dabei recht dünn und geht nach der Eröffnung eigentlich fast komplett unter.

Fazit:

Mysteryelemente mit einer hauchdünnen Handlung führen die Freitag der 13. Reihe nun auf einem neuen, und komplett falschen Weg. Noch dazu wurde der Film von der MPAA total verstümmelt.

1,5/5

Ein junges Paar vergnügt sich an Bord eines Bootes am Crystal Lake. Während sie den Anker lösen, erwischt dieser ein Stromkabel und erweckt Jason wieder zum Leben. Dieser kapert dann das Boot und bringt die beiden um. Das Boot treibt hinaus zu einem Hafen, wo eine Gruppe Jugendlicher auf ein Schiff steigen, das nach Manhatten fährt. Auch der Sohn des Captains, Sean,  ist mit dabei. Er soll von seinem Vater die Seefahrt lernen. Alle Kids sind an Bord und es schleicht sich noch ein blinder Passagier mit ein.

Rennie konnte sich auch entschließen mitzufahren, obwohl sie als Kind ein traumatisches Erlebnis im Wasser hatte. Sie wurde rein geworfen und konnte nicht schwimmen. Die Kids feiern, nehmen Drogen, haben Sex und werden nach und nach von Jason ermordet. Ein paar schaffen es dann doch nach New York, doch Jason folgt ihnen in die Stadt…

Kritik:

Jason verlässt also seinen geliebten See. Regisseur Rob Hedden, seines Zeichens ein geographisches Nockabatschal, lässt ihn vom See aus mit einem größeren Boot zum Meer fahren. Wo er dann aus unerfindlichen Gründen auf ein Partyschiff steigt und seinem Hobby nachgeht. Und dies tut er wieder sehr gewissenhaft. Doch die US Zensur hat auch bei diesem Teil wieder ordentlich  zugeschlagen und so viele Szenen entschärft. Nichtsdestotrotz gibts noch ein bisschen Blut und Effekte zu sehen. Doch für Gorehounds waren es dunkle Zeiten in den späten 80ern, so wirken Teil 7 und 8 relativ harmlos.

Obwohl Teil 8 mit Sicherheit kein Meisterwerk ist, macht er doch Einiges besser als der Vorgänger. Der ganze Mystery-Schwachsinn wurde gleich wieder in die Tonne gekickt. Jason stellt wieder ganz gewöhnlichen Jugendlichen nach, ohne verzaubert zu werden. Ist ihm wahrscheinlich eh lieber. Und seltsamerweise ist er unter Wasser geheilt. Im Vorgänger sah er ja gar nicht mehr so gesund aus, schauen diesmal seine Knochen nicht mehr raus und einen Schneider hatte er unter Wasser auch gefunden. Kane Hodder darf ihn wieder spielen und macht seine Sache recht gut.

Atmosphäre gibts im Film nicht wirklich. Das Partyschiff eignet sich dafür nicht wirklich. Zu Beginn werden kurz die Schattenseiten von New York gezeigt, dreckige Gassen und Junkies. Dann befinden wir uns schon am See, der eine gewohnte Kulisse bietet. Fast eine Stunde dauert es, bis wir das titelgebende Manhatten erreichen. Dafür gelingt es Hedden allerdings etwas Spannung zu verbreiten. Die Musik wird dabei gut eingesetzt und Jason wirkt diesmal bedrohlicher, wobei er sich manchmal auch selber nicht sehr ernst nimmt.

Die Charaktere sind wieder mal nichts Besonderes. Teilweise wurden sie wieder recht dumm geschrieben. Zum Beispiel wird die Gruppe Überlebender in New York von zwei Halbstarken überfallen, die ein Mädl mitnehmen und vergewaltigen wollen. Doch anstatt hinterher zu eilen und sie zu retten, teilen sie sich erst mal auf und suchen die Polizei. Na zum Glück kann man sich  zumindest auf Jason verlassen.

Das Trauma von Rennie wurde recht gut dargestellt, sie sieht sich als Kind im Wasser, hat Visionen vom kleinen Jason, usw. Nervig ist der Lehrer, dem man schon zu Beginn eine Unterhaltung mit Jason wünscht. Die Darsteller sind jetzt nicht wirklich herausragend. Sie bemühen sich zumindest.

Fazit:

Jason takes Manhatten, naja nicht mal ansatzweise, aber er besucht die Stadt zumindest. Teil 8 hebt die Qualität zum Vorgänger wieder etwas an, strotzt aber von Logiklöchern und litt auch stark unter der Zensur.

2,5/5

Jason hat der Ausflug in die große Stadt gar nicht gefallen und er ist wieder zuhause bei seinem See. Und ein williges Opfer ist schon gefunden. Als er die junge Frau in den Wald lockt, stellt sich dies allerdings als Falle heraus und Jason wird von einer Spezialeinheit zerfetzt. Doch Jasons Wille ist stark und so überträgt er seinen Geist in den Gerichtsmediziner, welcher von Sinnen in Jasons Herz beißt.

Ein Kopfgeldjäger, der sich Duke nennt, erklärt, dass Jason die Fähigkeit hat, seinen Körper zu verlasen und so ewig weiter leben kann. Er bietet auch gleich an Jason für eine halbe Million Dollar zu töten. Jason ist wieder auf dem Weg zum Crystal Lake. In der nahen Stadt bereiten sich die Leute bereits auf die Ankunft der Jason Touristen vor und wittern das große Geschäft. Indes läuft Jason umher, mordet und wechselt ständig seinen Körper…

Kritik:

Man wollte mal wieder die Reihe beenden. Sean S. Cunningham fungiert als Produzent und Adam Marcus übernahm die Regie. Anscheinend wollten sie erklären, wieso Jason unverwundbar ist und immer wieder zum Leben erwacht. Also was ist nahe liegender als es mit Magie zu versuchen? Und so machten sie aus ihm einen Dämonen, der nach Belieben die Körper wechseln kann. Komisch, dass er das nicht schon die 20 Jahre davor gemacht hat.

Jedenfalls läuft hier nicht der Jason, den wir sonst kennen durch den Wald, sondern jedes Mal ein Anderer. Zumindest sieht man Jason noch im Spiegelbild. Ja, die Geschichte ist absurd. Doch man konnte nun einige Elemente einbauen, nachdem Warner Bros die Produktion übernommen hatte. So finden wir unter anderem das Necronomicon oder ganz besondere Messer. Dennoch vermissen wir unseren guten, alten Jason. Es ist halt einfach nicht das Gleiche, wenn er nicht selber mordet.

Was allerdings erfreulich ist, hier wurde zum Glück die Unrated Version des Films gerettet. Und so präsentiert sich der neunte Teil überaus brutal, mit sehr gut gearbeiteten Spezialeffekten, Blut und Innereien. Da werden Körper zerschnitten und aufgelöst, also all das was der Fan der Reihe bei den letzten Teilen so vermisst hat.

Die Atmosphäre ist, bis auf ein paar Ausnahmen, gelungen. Der Wald ist wieder stimmungsvoll in Szene gesetzt, und auch das Haus von Jessicas Mutter weiß zu gefallen. Ansonsten spielt sich der Film in der Stadt ab, was nichts zur Atmosphäre beiträgt. Das klassische Freitag der 13. Feeling ist aber zumeist nicht vorhanden. Auch kommt gelegentlich etwas Spannung auf. Die musikalische Untermalung passt auch.

Den Charakteren wird hier etwas mehr Zeit gewidmet. Wir erfahren von ihrer Vergangenheit und ihrer Beziehung zueinander. Einige sind auch recht skurril und witzig gestaltet. Natürlich gibts wieder welche, die nur für den Bodycount da sind, was sich in der Unrated Fassung durchaus auszahlt. Die Darsteller sind austauschbar, da überzeugt keiner so richtig.

Fazit:

Wieder Mal wurde die Reihe abgeschlossen, diesmal mit einer recht absurden Handlung, in der Jason nicht er selbst sein durfte. Zumindest hat man hier Wert auf die Charaktere gelegt. Und ganz erfreulich ist, dass die Unrated Fassung erhalten geblieben ist.

3/5

Jason ist zur Hölle gefahren. Oder doch nicht? Im Jahr 2008 wird er von einem Forscherteam eingefroren. Natürlich nicht freiwillig. Er bringt die Forscher um. Wissenschaftlerin Rowan gelingt es im letzten Moment den Kryo zu aktivieren. Allerdings wird sie schwer verletzt auch mit eingefroren.

Über 400 Jahre später ist die Erde unbewohnbar geworden. Die Menschen haben sich auf einen anderen Planeten angesiedelt. Eine Gruppe Studenten reist zur Erde und findet Jason. Sie bringen ihn und Rowan auf ihr Raumschiff. Was sich als keine sehr gute Idee herausstellen sollte…

Kritik:

Oida Fux, wos isn des? Jasons Ableben in Teil 9 wird ignoriert. Forscher wollen ihn sezieren und als Waffe nutzen. Nachdem sie ihn eingefroren haben vergehen über 400 Jahre. Gut, Erde ist zerstört, also verfrachten sie ihn auf ein Raumschiff. Dieses ist voll mit Soldaten und notgeilen Studenten.

Alle machen nun, was sie am besten können. Die Studenten vögeln rum. Die Soldaten schießen mit Kugelmunition in einem Raumschiff umher, ohne Angst zu haben die Hülle zu beschädigen. Über 400 Jahre Zeit hatte die Menschheit, aber keine Laserkanonen wurden erfunden. Ja und Jason mordet munter drauf los.

Dies tut er erfreulicherweise recht blutig. Die MPAA hat den Film diesmal in Ruhe gelassen und ein R Rating vergeben. Die Effekte sind recht gut in Szene gesetzt und die Morde sind abwechslungsreich und kreativ. Tja das wars auch schon mit den Positiven Punkten des Films. Es gibt auch ein paar Computereffekte, die allerdings eher angestaubt wirken. Auch sieht man mal das Raumschiff von außen. Irgendwie erinnert das Ganze mehr an Alien als an Freitag der 13.

Zumindest nimmt sich der Film selbst auch nicht allzu ernst. So gibt es einige Anspielungen an Star Trek. Die Ärztin obduziert Jason im bauchfreien Top anstatt im Arztkittel. Statt dem klassischen Androiden gibts einen Sexbot ohne Nippel. Und obendrein bekommt Jason dann noch ein Update. Spannung gibts nicht wirklich, von Atmosphäre brauch ma gar nicht erst reden. Die Musik ist ok. Die Charaktere sind jetzt nicht aufregend. Jeder hat seine Fähigkeiten, Entwicklung gibts keine.

Fazit:

Jason im Weltraum präsentiert uns einen weiteren Tiefpunkt der Reihe. Einzige die Morde überzeugen, der Rest ist mehr schlecht als recht, abgesehen von etwas augenzwinkernden Humor. Und zumindest ist Jason wieder er selbst.

1/5

1980 wird Mrs. Vorhees von der letzten Überlebenden enthauptet. Jason muss das Ganze mit ansehen. Jahre später wandert eine Gruppe Jugendlicher durch den Wald beim Crystal Lake auf der Suche nach dem alten Camp. Beim Lagerfeuer erzählen sie sich Geschichten über Jason und seine Mutter. Anschließend vergnügen sie sich im Zelt, kiffen und finden auch das Camp. Natürlich passt das Jason gar nicht, und er bringt die Kids um.

Einige Wochen später ist Clay auf der Suche nach seiner Schwester Whitney, die mit den Campern unterwegs war und seit dem vermisst wird. Die Polizei vermutet, dass sie mit ihrem Freund durchgebrannt ist und rät ihm, die Suche aufzugeben. Doch Clay lässt sich nicht abwimmeln und trifft auf eine Gruppe Studenten, die im Waldhaus eines reichen Jungen ein Wochenende verbringen. Doch sie sind nicht allein….

Kritik:

Nachdem die Serie nach 10 Teilen nun endgültig an die Wand gefahren war, die Fans aber noch immer mehr sehen wollten, entschied man sich, das Ganze zurück zum Ursprung zu bringen. Marcus Nispel, der schon das blutige Remake der TCM Serie gedreht hatte, wurde hier als Regisseur eingesetzt. Michael Bay und Sean S. Cunningham produzierten den Film.

Und der Neustart ist durchaus gelungen. Wir erfahren von Jasons Mutter, die im ersten Film geköpft wurde und sehen wie Jason das Alles mit ansehen musste. Für den Eröffnungskill wird uns hier gleich eine ganze Gruppe junger Camper vorgesetzt, die Jason mit Erdäpfelsack übern Kopf munter abschlachten darf. Danach wird der Film etwas ruhiger und die neuen Protagonisten werden vorgestellt, und Jason findet seine Hockeymaske.

Allen voran Jared Padlecki als Clay, der seine Schwester sucht. Sam Winchester trifft auf Jason Vorhees, wär auch eine coole Folge für Supernatural geworden. Doch er fügt sich gut in seine Rolle als besorgter Bruder ein. Die restliche Gruppe ist bunt durchgemischt, was sicher kein Fehler war. So haben wir den Sportler, einen asiatischen Nerd (Aaron Yoo), einen reichen Ungustl, der nur am rumjammern ist, wenn wer was im Haus angreift und ein paar Mädels die dazu da sind, die Titten zu zeigen. Den Charakteren wird ausreichend Zeit gewidmet und die Darsteller machen ihre Sache recht gut.

Jason wird diesmal von Derek Mears gespielt und verleiht ihm wieder einen eher menschlichen Look. Auf das Übernatürliche wurde hier zum Glück verzichtet. Die Morde passen sich hier gut in die Handlung, man hat schließlich aus Fehlern gelernt, denn Jasons Fließbandarbeit macht die Filme nicht besser. Der Gewaltgrad ist dennoch schön hoch und die Kills gestalten sich blutig. (Zumindest beim Killer Cut des Films) Die Effekte sind gut gemacht und man hat zum Glück auf CG verzichtet.

Auch gelingt es Nispel Atmosphäre und Spannung zu erzeugen. Das stimmungsvolle Set mit dem Haus im dunklen Wald, sowie der stets passenden Musik tragen viel dazu bei. Bild und Tonkomposition passen hier sehr gut. Nach der Eröffnung baut sich die Spannung wieder stetig auf, die Opfer dürfen auch eine Zeit lang weglaufen, was ihnen bei einigen Teilen des Vorgängers verwährt geblieben ist.

Fazit:

Remakes werden ja selten willkommen geheißen. Dieses hier ist äußerst gelungen und bringt die Serie wieder nach oben. Das Gleichgewicht von Handlung und Morden ist ausgewogen, den Charakteren wird Zeit gewidmet und Jason kann wieder als bedrohlicher Killer überzeugen. Na hoffen wir mal, dass es hier mal weitergehen wird.

4/5

Freddy hat ein Problem. Einst war er der Schrecken der Elm Street, doch heute erinnert sich niemand mehr an ihn. Seine Macht schwindet, aber arbeitslos möchte er auch nicht sein. So durchforstet er die Hölle nach einem brauchbaren Mittel zum Zweck und trifft dabei auf Jason. Freddy schleicht sich in seine Träume ein, erweckt ihn wieder zum Leben und schickt ihn in die Elm Street 1428.

Dort trifft er auf besoffene und rumvögelnde Teenager. Er bringt eine Jungen im Schlafzimmer um und ein Polizist vermutet, dass Freddy zurück ist. Dies hören die anderen Kids und öffnen somit Freddy wieder die Tür zu ihren Träumen. Währenddessen hört Will Rollins, der wegen Alpträumen damals in eine Nervenheilanstalt eingeliefert wurde, von dem Vorfall und bricht aus um seinen Freunden zu helfen.

Je mehr Kids Jason umbringt, desto stärker wird Freddy. Doch Jason ist nicht bereit das Feld zu räumen, denn er findet Gefallen an seiner neuen Spielwiese. Das passt Freddy nun gar nicht und es kommt zum Kampf der Giganten…

Kritik:

Die Fans wollten es, die Fans haben es bekommen. Und es sollte nun ein für alle Mal geklärt werden, wer der bessere Killer ist. Ronny Yu lässt hier zwei Horrorikonen aufeinander treffen und ruft zum blutigen Duell. Doch er stand auch vor einer großen Herausforderung, denn die Fans waren anspruchsvoll, und es sollte die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden, die die Serien an die Wand gefahren hatten. Aber es sollten auch die Stärken der Vergangenheit genutzt werden.

Die Geschichte selbst ist schon mal gelungen. Jason ist in der Hölle gefangen, seine Übernatürlichkeit hat man auf die Unsterblichkeit reduziert, was schon mal eine gute Entscheidung war. Den lächerlichen Weltraumfilm hat man zum Glück ignoriert. Jason geht wieder munter drauf los und erfreut sich an seinem Hobby. Seine Beziehung zur Mutter wurde gut eingebaut, allerdings hat man ihm Angst vorm Wasser angedichtet, aber wahrscheinlich hätte sonst die Verbindung zu Freddy, der von der Angst seine Kraft schöpft, nicht ganz gepasst.

Freddy blendet zum Glück Teil 6 und 7 aus. Also er wurde nicht von den Traumwürmern in die Hölle gezerrt und in Hollywood hat er auch nicht vorbei geschaut. Zum Glück darf er wieder düster und etwas Angst einflößend wirken. Er redet zwar nicht wenig, spart sich aber pseudolustige Kommentare auf. Die Träume sind erfreulicherweise sehr atmosphärisch gestaltet und Freddy verwandelt sich darin auch wieder in diverse Kreaturen.

Also stiftet Freddy Jason zu Morden in der Elm Street an, damit die Kids Angst bekommen und Freddy wieder in ihren Alpträumen wüten kann. So holt sich Jason ein Opfer nach dem Anderen, nimmt dabei Freddy welche weg. Die Morde fallen erfreulicherweise recht brutal und blutig aus. Die handgemachten Effekte sind dabei gut in Szene gesetzt worden. Spannung kommt auch auf und das Tempo wird generell recht hoch gehalten.

Aber es wird auch den Charakteren genug Zeit gegeben, um sich vorzustellen und zu entwickeln. Der Fokus liegt nicht nur auf ein paar Kids, auch die Polizisten und Eltern spielen eine Rolle. Natürlich gibts wieder jede Menge Charaktere, die nur für den Bodycount da sind. Einige dürfen zuvor noch kurz mit den Silikontitten wackeln, rumvögeln und kiffen. Doch die Kids spielen im Film auch eine tragende Rolle.

Und schließlich treffen unsere beiden Helden aufeinander, wo sie sich erfreulicher Weise nichts schenken. Wer das Duell gewinnt verrate ich nicht, denn vielleicht hat wer den Film noch nicht gesehen. Der Kampf ist blutig und actionreich gestaltet. Jeder kann ordentlich austeilen und muss auch einstecken. Somit ist das Finale überaus gelungen.

Fazit:

Lang erwartet und dann doch realisiert. Freddy VS. Jason macht einfach Spaß. Die Geschichte ist interessant und gut erzählt, Atmosphäre und Spannung passen, die Morde sind blutig gestalte und die anderen Charaktere passen auch gut in die Szenerie. Hoffen wir mal, dass es mit den beiden oder mit andren Helden unserer Horrokindheit weiter gehen wird. Bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt.

4/5

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