Jason X (Filmkritik)

Jason ist zur Hölle gefahren. Oder doch nicht? Im Jahr 2008 wird er von einem Forscherteam eingefroren. Natürlich nicht freiwillig. Er bringt die Forscher um. Wissenschaftlerin Rowan gelingt es im letzten Moment den Kryo zu aktivieren. Allerdings wird sie schwer verletzt auch mit eingefroren.

Über 400 Jahre später ist die Erde unbewohnbar geworden. Die Menschen haben sich auf einen anderen Planeten angesiedelt. Eine Gruppe Studenten reist zur Erde und findet Jason. Sie bringen ihn und Rowan auf ihr Raumschiff. Was sich als keine sehr gute Idee herausstellen sollte…

Kritik:

Oida Fux, wos isn des? Jasons Ableben in Teil 9 wird ignoriert. Forscher wollen ihn sezieren und als Waffe nutzen. Nachdem sie ihn eingefroren haben vergehen über 400 Jahre. Gut, Erde ist zerstört, also verfrachten sie ihn auf ein Raumschiff. Dieses ist voll mit Soldaten und notgeilen Studenten.

Alle machen nun, was sie am besten können. Die Studenten vögeln rum. Die Soldaten schießen mit Kugelmunition in einem Raumschiff umher, ohne Angst zu haben die Hülle zu beschädigen. Über 400 Jahre Zeit hatte die Menschheit, aber keine Laserkanonen wurden erfunden. Ja und Jason mordet munter drauf los.

Dies tut er erfreulicherweise recht blutig. Die MPAA hat den Film diesmal in Ruhe gelassen und ein R Rating vergeben. Die Effekte sind recht gut in Szene gesetzt und die Morde sind abwechslungsreich und kreativ. Tja das wars auch schon mit den Positiven Punkten des Films. Es gibt auch ein paar Computereffekte, die allerdings eher angestaubt wirken. Auch sieht man mal das Raumschiff von außen. Irgendwie erinnert das Ganze mehr an Alien als an Freitag der 13.

Zumindest nimmt sich der Film selbst auch nicht allzu ernst. So gibt es einige Anspielungen an Star Trek. Die Ärztin obduziert Jason im bauchfreien Top anstatt im Arztkittel. Statt dem klassischen Androiden gibts einen Sexbot ohne Nippel. Und obendrein bekommt Jason dann noch ein Update. Spannung gibts nicht wirklich, von Atmosphäre brauch ma gar nicht erst reden. Die Musik ist ok. Die Charaktere sind jetzt nicht aufregend. Jeder hat seine Fähigkeiten, Entwicklung gibts keine.

Fazit:

Jason im Weltraum präsentiert uns einen weiteren Tiefpunkt der Reihe. Einzige die Morde überzeugen, der Rest ist mehr schlecht als recht, abgesehen von etwas augenzwinkernden Humor. Und zumindest ist Jason wieder er selbst.

1/5

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