Freitag der 13. Teil 7 – Jason im Blutrausch (Filmkritik)

Nachdem ihre Eltern mal wieder streiten läuft die kleine Tina aus dem Haus und fährt mit einem Boot auf den See hinaus. Ihr Vater läuft ihr nach, und sie wünschte, er wäre tot. Just in dem Moment bewegt sie kraft ihrer Gedanken den Steg und bringt ihn zum Einsturz.

Jahre später kehrt sie mit ihrer Mutter und einem Psychiater zurück zum Haus am See. Sie denkt sie wäre für den Tod ihres Vaters verantwortlich und der Arzt möchte ihre Kräfte erforschen und für seine eigenen Pläne nutzen. Emotional geschädigt, erweckt sie Jason zu neuem Leben.

Dieser geht nun wieder seiner liebsten Beschäftigung nach, während eine Gruppe Jugendlicher in der Nähe des Sees eine Geburtstagsparty feiern. Tina, nun auch von Visionen geplagt, ist auch die Einzige, die Jason aufhalten kann…

Kritik:

Jetzt wirds absurd. Ein telekinetisch begabtes Mädl kämpft mit einer Psychose und weckt den guten, alten Jason in seinem feuchten Grab wieder auf. Ein böser Psychiater will ihr „helfen“ ihre Kräfte zu beherrschen. Und eine Gruppe Jugendlicher feiert eine Party und sorgt somit für reichlich Bodycountmaterial.

Natürlich dürfen die Kids wieder nackt baden, kiffen und rumvögeln, bevor sie von Jason ermordet werden. Dieser wird nun erstmalig von Kane Hodder dargestellt, was den Film aber nicht wirklich besser macht. Er läuft herum und tötet im Akkord. Allerdings ist man hier bei den Effekten etwas schwach unterwegs. Doch sollte dieser Teil eigentlich der Blutigste der Reihe werden. Dies hat der US Zensur allerdings gar nicht gefallen und so wurden Blut und Innereien rausgeschnitten und viele Szenen mussten umgedreht werden.

Doch zumindest kann gelegentlich etwas Spannung aufkommen. Am Ende wird sie dann gesteigert und das Finale ist durchaus gelungen. Die Atmosphäre bleibt eher im unteren Bereich. Die Kulisse bietet nichts Herausragendes und die Musik klingt auch ziemlich monoton. Den Rest geben dann die mysteriös angehauchten, telekinetischen Ergüsse. John Carl Büchler dürfte wohl ein Fan von Kings Carrie gewesen sein.

Die Charaktere sind, abgesehen von Tina, recht einfach gestrickt und folgen ihm Schicksal geradlinig. Die Meisten dienen sowieso nur dem Bodycount. Mit dem Psychiater wurde eine weiterer Bösewicht eingebaut, der allerdings relativ unnötig ist. Tina darf sich zur Heldin entwickeln, während Jason, dessen Aussehen zumindest recht gelungen ist, einmal durch den Wald läuft um Leute umzubringen, dann durchs Haus und dann gleich wieder durch den Wald. Die Handlung ist dabei recht dünn und geht nach der Eröffnung eigentlich fast komplett unter.

Fazit:

Mysteryelemente mit einer hauchdünnen Handlung führen die Freitag der 13. Reihe nun auf einem neuen, und komplett falschen Weg. Noch dazu wurde der Film von der MPAA total verstümmelt.

1,5/5

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