Freitag der 13. Teil 6 – Jason lebt (Filmkritik)

Nachdem sich herausgestellt hat, dass ein Nachahmungstäter als Jason verkleidet sämtliche Leute um Tommy Jarvis herum ermordet hat, möchte dieser nun sicher gehen, dass der echte Jason wirklich tot ist. Er fährt mit einem Freund zu dessen Grab und öffnet es. Tommy stößt dem verwesenden Leichnam eine Eisenstange in den Körper. Doch bevor er ihn anzünden kann, wird Jason vom Blitz getroffen, erwacht zum Leben und tötet Tommys Freund.

Tommy flüchtet in die nächste Polizeistation, wo ihm aber niemand glauben will und ihn kurzerhand einsperren. Währenddessen soll wieder ein Camp beim See eröffnet werden. Einige der Betreuer kommen zur Polizeistation, weil die Campleiter nicht aufgetaucht sind. Tommy erzählt den Kids von Jason, doch auch diese glauben ihm nicht. Also beschließt die Polizei Tommy aus der Stadt zu bringen.

Im Camp laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren und auch die Kinder treffen schon ein. Auch Jason möchte wieder nachhause. Auf dem Weg dort hin zieht er eine Blutspur nach sich. Und Tommy hat es sich zur Aufgabe gemacht, Jason zu vernichten…

Kritik:

Nach dem letzten Reinfall übernahm Tom McLoughlin den Regiestuhl um Einiges wieder gerade zu biegen. So erweckt Tommy diesmal wirklich Jason wieder zum Leben und dieser geht seiner gewohnten Tätigkeit wieder mit kreativen und durchaus blutigen Morden nach. Die handgemachten Effekte wissen wieder zu überzeugen. Aber diesmal kommt auch etwas Spannung auf und die Atmosphäre im Camp und dem Wald ist endlich wieder stimmungsvoll. Musikalisch sind wir von monotonen Klängen zu gesungenen Texten übergegangen. Aber keine Angst der klassische Jason Sound ist auch wieder eingebaut.

Sehr erfreulich ist es, dass man aus der Vergangenheit gelernt hat und eine etwas ausgefeiltere Geschichte erzählt. Eine Verbindung zum Vorgänger wird geschaffen und neben dem Campmassaker spielt auch Tommy und seine Jagd nach Jason eine wesentliche Rolle. Aber einfach macht es ihm weder Jason, noch die Polizei. Morde gibt es massenhaft, doch wird zwischendurch die Geschichte weitererzählt. Und auf der anderen Seite nimmt sich der Film selber nicht allzu ernst, so gibt es einige durchaus witzige Momente.

Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet. Abgesehen vom „Kanonenfutter“ wird jedem etwas Zeit gewidmet, sich im Film zu entwickeln bzw. die Geschichte voran zu treiben. Natürlich dürfen sich die Kids, die frühzeitig aus dem Film scheiden wieder sexuell vergnügen und ihrer Lust hingeben. Auch tauchen wieder einige Charaktere auf, die rein für den Bodycount da sind, wie die Paintballgruppe im Wald.

Fazit:

Ja, es geht auch anders. Jason lebt richtet die Fehler vom neuen Anfang und präsentiert einen durchaus spannenden, überaus blutigen Slasher, der eine interessante und gut durchdachte Geschichte erzählt. Jason ist auferstanden und scheint diesmal unverwüstbar seinen See gegen alle Eindringlinge zu verteidigen.

3,5/5

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s