Freitag der 13. Teil 5 – Ein neuer Anfang (Filmkritik)

Tommy, mittlerweile Erwachsen, wird seit seiner Begegnung mit Jason von Alpträumen geplagt. In seinem Traum öffnen zwei Männer Jasons Grab, was dieser gar nicht so lustig findet und sie gleich darauf umbringt. Tommy beginnt eine Therapie in einem Jugendzentrum um seine Trauma zu bewerkstelligen.

Dort befinden sich unter anderem auch schwer erziehbare Jugendliche. Einer davon tötet einen anderen Jungen im Affekt. Der Täter wird sogleich verhaftet. Kurz darauf geschehen in der Umgebung weitere Morde. Es trifft nicht nur Teenager, auch Erwachsene werden umgebracht. Die Polizei vermutet, dass Jason Vorhees wieder da ist…

Kritik:

Lang hats nicht gedauert, da riefen die Fans nach einem Comeback vom Jason. Danny Steinmann nahm sich dem an und erzählte die Geschichte weiter. Tommy sollte nun im Mittelpunkt stehen und mit seinem Trauma kämpfen. Es hätte ein spannender und atmosphärischer Horrorfilm werden können. Hätte, doch Steinmann hats verkackt.

Anstatt sich aufs Trauma zu konzentrieren, Ansätze sind ja da, schickt Steinmann einen Killer ins Rennen, der wahl- und ziellos im Minutentakt Leute umbringt und zu allem Überdruss gar nicht Jason ist. Zumindest sind die Effekte gelungen, liegt ja auch wieder der Hauptfokus des Films auf den Morden. Den Killer sieht man dabei nicht, was einen kleinen Pluspunkt bringt, aber für eingefleischte Jason-Fans wieder ein Wehrmutstropfen ist.

Auch die Geschichte selbst spielt sich gar nicht mehr beim Crystal Lake ab. Die Schauplätze sind verstreut, haben keinen Zusammenhang und dienen rein dazu um Opfer zu finden. Natürlich kann auch so keine Atmosphäre aufkommen, von Spannung brauch ma gar nicht erst reden.

Charaktere gibts viele und sie bedienen wieder alles Klischees. So gesellen sich zu den Notgeilen Jugendlichen, die auch ab und  zu ihre Titten in die Kamera halten, auch Hillbillys, Idioten, ein kleiner Junge und ratlose Polizisten. Dem Hauptdarsteller wird fast keine Zeit gewidmet. Viel zu viele gilt es in den knapp eineinhalb Stunden umzubringen. und so folgen wir einem unbekannten Mörder, ohne sein Motiv zu kennen.

Fazit:

Teil 5 hätte ein paar gute Ansätze gehabt, setzt aber komplett auf  falsche Pferd. Aneinandergereihte, zusammenhanglose Morde ohne Spannung und Story machen halt keinen Film aus. Zumindest sind die Effekte gelungen.

1,5/5

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