Freitag der 13. Teil 4 – Das letzte Kapitel (Filmkritik)

Nach dem letzten Massaker am Crystal Lake wird Jason scheinbar tot ins Krankenhaus zur Obduktion gebracht. Begeistert ist er davon nicht und möchte dort nicht allzu lange bleiben. So ermordet er kurzerhand zwei Angestellte und macht sich auf dem Weg zurück zu seinem See.

Währenddessen macht eine Gruppe Jugendlicher Urlaub am See. Sie haben eine Blockhütte neben der Familie von Tommy Jarvis gemietet. Und was kann es im Urlaub Schöneres geben, als Party zu machen, nackt zu baden, rumzuvögeln und Eifersuchtsdramen loszubrechen.. Nun ja, Jason sieht das ein Wenig anders und mordet munter drauf los…

Kritik:

Teil vier sollte schon das Ende der Freitag der 13. Serie sein. So wollte Joseph Zito Jason einen würdigen Abgang gewähren. Dazu holte er wieder Tom Savini ins Boot, was eine gute Entscheidung war. Der Bodycount ist hoch, und die Morde sind recht kreativ und abwechslungsreich. Aber vor allem sind sie recht blutig ausgefallen. Für ein R Rating waren diese aber damals zu blutig, so musste Paramount auch hier Einiges raus schneiden.

Nach den Eröffnungsmorden gibts eine kurze Einführung der Charaktere, welche hier auch relativ dumm ausgefallen sind. Bei den Dialogen war man auch nicht besonders einfallsreich. Auf die Hauptcharaktere wird etwas mehr Wert gelegt, so spielt diesmal auch ein Kind mit und wer den Film nicht kennt, fragt sich wahrscheinlich ob dieses Tabu gebrochen wird und Jason den Jungen auch umbringen wird. Die anderen Charaktere dienen eigentlich eh nur den Schauwerten und dem Bodycount, tagsüber hopsen sie nackt in den See, wackeln mit den Titten und als die Nacht hereinbricht, vögeln sie und Jason geht munter ans Werk.

Spannung kommt dabei keine auf, der Fokus liegt klar an blutigen Morden im Minutentakt. Nun ja, dafür schauen die Fans ja auch die Reihe. Der Einstieg ist wieder spannend und als nur noch 2 potentielle Opfer über sind, steigt auch noch mal die Anspannung. Die Atmosphäre ist durchaus stimmungsvoll, dazu tragen die beiden Häuser im Wald, die Musik und das Regenwetter bei.

Fazit:

Jasons erstes Finale überzeugt mit einem ansehnlichen Bodycount und gelungenen Effekten von Tom Savini. Jede Menge nackte und halbnackte Kids fallen Jason im Minutentakt zum Opfer. Was will man mehr? A bissl Handlung und Spannung wären net schlecht gewesen, aber dafür ist die Reihe ja nicht wirklich bekannt.

3,5/5

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