Freitag der 13. Teil 3 (Filmkritik)

Die Polizei erklärt Jason für tot, obwohl sie seine Leiche nicht finden können. Eine Gruppe Jugendlicher macht Urlaub in einem Bauernhaus in der Nähe des Crystal Lakes. Bei einer Einkaufstour in der nächsten Stadt treffen sie auf eine kleine Gruppe Biker, die auf Ärger aus sind. Doch bevor diese sich für den Unfall mit ihren Motorrädern rächen können, laufen sie Jason über den Weg.

Währenddessen genießen die Kids ihren Urlaub, kiffen, vögeln und haben Spaß. Chris erzählt ihrem Freund von ihrer Begegnung mit Jason vor einigen Monaten, und dass sie drauf und dran ist ihr Trauma zu kurieren. Doch dann ist Jason wieder da…

Kritik:

Steve Miner darf es noch einmal versuchen und macht es diesmal etwas besser. Gleich bei der langen Eröffnungsszene gelingt es ihm Spannung auszubauen. Doch eigentlich dient diese Szene nur um einen Übergang von Teil 2 auf 3 zu schaffen, wo in den Nachrichten von den Morden berichtet wird. Das dort vorgestellte Paar trägt gar nichts zur weiteren Handlung bei, doch sind ihre Szenen etwas witzig.

Dann treffen wir wieder auf unsere Teens, die sich hier schon ganz den Klischees hingeben. So haben wir ein Kifferpärchen, einen Schelm, ein traumatisiertes Mädchen, das notgeile Heteropaar und eine Rockergruppe. Die Darsteller sind nicht der Rede wert. Jedem wird etwas Zeit gewidmet, obwohl die meisten ja eh nur für den Bodycount da sind.

Und hier gibt es zum Vorgänger auch eine Qualitätssteigerung. Das Team hat hier ganze Arbeit geleistet und der Gewaltgrad ist auch gestiegen. Jason ist durchaus kreativ und mordet wie am Fließband. Spannung kommt dabei leider nur selten auf, der Bodycount steht klar im Vordergrund. Atmosphärisch kpnnen das Set und die musikalische Untermalung punkten. Und Jason bekommt hier nun endlich seine markante Hockeymaske und Machete.

Mitte der 80er war das 3d Kino sehr beliebt, und so wurde dieser Film auch mit der Technik gedreht. Miner experimentiert mit der Technik, so werden ständig irgendwelche Gegenstände direkt in die Kamera gehalten.

Fazit:

Nach dem eher schwächeren zweiten Teil gehts hier wieder bergauf. Miner macht besser, was er beim letzten Mal verbockt hatte. Es tut auch dem Film sichtlich gut, dass der Gewaltgrad gestiegen ist. Gemordet wird blutig im Akkord, Spannung gibts am Anfang und beim Finale.

3,5/5

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