Freitag der 13. (Filmkritik)

Eine junge Frau frag in einem Diner nach dem Weg zum Camp Crystal Lake, wo sie den Sommer über arbeiten soll. Dort erzählt man ihr, das Camp sei verflucht, denn 1957 ist ein Junge dort ertrunken und schon ein Jahr später wurden zwei Betreuer ermordet. Es soll mehrmals gebrannt haben und 68 war das Wasser vergiftet. Schließlich findet sich jemand, der die junge Frau ein Stück mitnimmt. Doch sie kommt nie beim Camp an.

Währenddessen laufen dort die letzten Vorbereitungen bevor der Betrieb losgehen kann. Steve Cristy möchte das Camp wieder für Kinder öffnen. Während er noch ein paar Besorgungen in der Stadt zu erledigen hat, arbeitet sein Betreuerteam weiter. Doch ans Arbeiten denken die Kids nicht wirklich. Sie nutzen die Gelegenheit um sich zu begnügen. Doch sie sind nicht alleine, ein Killer holt sch einen nach dem anderen….

Kritik:

In den 80ern wurden die Kinos und Heimkinos von einer Slasherwelle quasi überrollt. Einen nicht unwesentlichen Beitrag lieferte Sean S. Cunningham mit seinem Freitag der 13. Das Erfolgsrezept hierfür war recht einfach. Ein paar notgeile, drogennehmnde Kids werden von einem Mörder gejagt und nacheinander anschaulich umgebracht. Oft kopiert, und doch selten erreicht. Cunningham legte so Einiges im Genre vor und legte den Grundstein für eine weitere Kultserie.

So gelingt es ihm die Spannung durchgehend hoch zu  halten und gegen Ende noch weiter zu steigern. Dies verdankt er unter anderem der dichten Atmosphäre, wofür die Kulisse viel dazu beiträgt. Ein Ferienlager mitten im Wald an einem See. Die Setausstattung ist gut durchdacht und somit sehr gelungen. Ein weiterer Pluspunkt für die Atmosphäre ist die kultige, eindringliche Musik, die sich die Serie über gehalten hat und dazu beiträgt die Spannung straff zu halten.

Auch die Tatsache, dass man bis zum Schluss nicht weiß, wer der Mörder ist und Vieles auch aus der Ich-Perspektive gefilmt wurde trägt positiv zum Gesamtkonzept bei. So wurde auch bei einigen Szenen die Kamera schon bewusst so eingesetzt um die Spannung weiter zu steigern, auch wenn dann im Endeffekt gar nix passiert. Doch wenn was passiert kann es sich durchaus sehen lassen. Verantwortlich für die Effekte zeichnet sich Tom Savini, der diese recht anständig und vor allem blutig in Szene gesetzt hat.

Die Charaktere treffen sich im Grunde erst im Camp und es wird ihnen auch etwas Zeit gewidmet, sich vorzustellen. Richtig entwickeln tut sich dabei nur Alice, die anderen gehen ihrer Lust nach und dienen dem Bodycount. Aber die tragen doch auch etwas zur Geschichte bei.

Fazit:

Der Kultfilm, den jeder Horrorfan gesehen haben sollte gehört zu den ganz Großen des Genres und läutet den Beginn einer langen Filmreihe ein. Teil 1 überzeugt mit Spannung, und guter Musik.

4/5

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