A Nightmare on Elm Street 7 – Freddy’s New Nightmare (Filmkritik)

Heather besucht mit ihrem Sohn ein Filmset in Hollywood, wo ihr Mann gerade an den Spezialeffekten zum neuen Nightmare Film arbeitet. Plötzlich macht sich Freddy’s neue Messerhand selbstständig und bringt seinen Arbeitskollegen um. Schweißgebadet wacht sie mitten in einem Erdbeben auf. Schon am nächsten Tag ist sie Gast einer Talkshow und trifft dort auf Robert Englund. Die Fans sind total verrückt nach Freddy und so beschließt das Studio einen weiteren Teil zu drehen. Wes Craven arbeitet schon seit einigen Monaten am Drehbuch und die Produzenten fragen Heather ob sie noch einmal die Nancy spielen will.

Doch dann beginnt ihr Sohn von Freddy zu träumen und als sein Stofftierdino die markanten Schnitte aufweist, macht sich Heather große Sorgen. Als ihr Mann am Nachhauseweg beim Fahren einschläft und tödlich verunglückt, ist sich Heather sicher, Freddy ist real…

Kritik:

Wes Craven, der uns den genialen ersten Teil bescherte, wollte der Serie einen würdigeren Abschluss spendieren, als es Teil sechs versucht hatte. Dazu packte er die Geschichte in die Realität und ließ die Darsteller sich selbst spielen, während sie an einem neuen Nightmare Film arbeiten. Und Wes Craven selbst erklärt, wenn die Story stirbt, wird das Böse freigesetzt. Und nachdem sich die wichtigsten Charaktere im Film eh selbst spielen, gibts über die nicht viel zu sagen. Sie arbeiten in Hollywood, haben Kindermädchen, werden von Erdbeben aus dem Schlaf gerissen und denken nicht mal im Traum daran, dass ihre Filme wahr werden können. Doch das sieht Freddy etwas anders.

So ist er nun wieder hinter Heather und ihrer Familie her. Mit ihrem kleinen Sohn wird ein neuer Aspekt in die Reihe eingebaut, denn bisher alpträumten nur Teenager von Freddy. Und Heather muss nun um das Wohl ihres Kindes fürchten. Natürlich glaubt ihr kein Außenstehender und es wird ihr vorgeworfen, ihre brutalen Filme seien schlecht für ihren Sohn. Zum Glück nervt der Kleine nicht, wie es oft bei Filmkindern der Fall ist.

Die Träume selbst spielen sich meist in der realen Umgebung ab, so träumt Heather nicht von Freddys Haus aus den vorherigen Filmen, sondern wird von ihm in ihrem Heim oder im Krankenhaus gejagt. Dank diesmal gut passender musikalischer Untermalung und durchaus düsteren Einstellungen gelingt es wieder eine gute Atmosphäre aufzubauen. Auch etwas Spannung kommt auf und die eher gering gehaltenen Morde passen sich gut in die Handlung ein. Verletzungen werden wieder in die Realität übertragen. Erst am Ende finden wir uns in Freddys Reich, was in dem Fall auch das Filmset ist. Und zum Glück hält er diesmal seinen Mund und spart sich die blöden, unlustigen Kommentare beim Morden.

Fazit:

Wes Craven, der Freddy Krueger ins Leben gerufen hat, spendiert ihm hier einen gelungenen Abschluss. Die Tatsache dass die Handlung in die Realität verlegt wurde und die Darsteller sich selbst spielen tut dem Film gut. Atmosphäre und Spannung sind wieder da und bleiben auch dem Film über.

4/5

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