A Nightmare on Elm Street 6 – Freddy’s Finale (Filmkritik)

Zehn Jahre sind vergangen und Freddy hat fast alle Kinder und Jugendlichen von Springwood getötet. Den letzten überlebenden Jungen schickt er in die Welt hinaus, um Nachschub zu holen. John Doe landet in einer Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche, kann sich aber nicht mal an seinen Namen erinnern. Ein Zeitungsausschnitt in seiner Tasche weist auf Springwood hin. So beschließt die Betreuerin Maggie mit dem Jungen dort hin zu fahren.

Als sie dort ankommen bemerken sie zunächst, dass sich drei weitere Kids im Auto versteckt hatten und dass alle Einwohner von Springwood ziemlich verrückt sind. Während Maggie und John nach Antworten suchen, versuchen die anderen drei Kids aus der Stadt zu fahren. Doch Freddy ist ihnen schon auf den Fersen und lockt sie zu seinem Haus. Nun muss sich Maggie ihrer eigenen Vergangenheit stellen und Freddy endgültig vernichten. Da kommen ihr die Traumdämonen gerade recht gelegen.

Kritik:

Mit Freddy’s Finale wollte man nun das Franchise endgültig begraben und es hätte ein würdige Abschluss werden sollen. Doch sie habens verkackt. Dabei fängt es doch gar nicht mal so schlecht an. John wird von Freddy gejagt und schließlich fort geschickt. Und die verrückten Eltern in Springwood tragen auch positiv zur Atmosphäre bei. Aber Spannung gibts keine.

Am Tiefpunkt angekommen sind wir als Freddy zur Spielekonsole greift um einen Jungen durchs Haus hüpfen zu lassen. Dabei ist die Sache mit dem Hörgerät Mord noch halbwegs erträglich. Zu den gewohnten Effekten kommt dann noch der 3D Effekt dazu, doch nicht der ganze Film wurde in 3D gedreht. Wenn Maggie im Film die Brille aufsetzt, kann man dies bei der DVD Version ebenfalls tun und das Ende durch grün/rote Augen betrachten. Wobei etwas lächerlich die Tatsache im Film ist, dass 3D Brillen Maggie schützen sollen.

Die Charaktere sind gut gewählt und diesmal erfahren wir auch ein Wenig aus ihrer Vergangenheit. Und man konzentrierte sich hier auch auf Freddy’s Vergangenheit. So wird er unter anderem auch als Kind sowie auch als Familienvater gezeigt, was eigentlich gar nicht mehr wirklich zur Reihe passen mag. Und so oft verprügelt wie hier, wurde er auch noch nie. Aber irgendwie gehört es ihm auch, denn seine Kommentare machen ihn nun endgültig zur Lachnummer.

Und um der Geschichte den Gnadenstoß zu geben, wurden hier auch noch die Traumdämonen eingeführt, von denen nie zuvor die Rede war. Noch dazu sehen sie wie Kaulquappen aus. Und die Lebensgeschichte geht überhaupt nicht mit den Infos aus den vorherigen Teilen konform. Zum Abschluss gibts noch ein paar Szenen aus den vorherigen Filmen.

Fazit:

Wir sind am Tiefpunkt. Das Finale verspielt alles Potential, präsentiert eine waghalsig zusammenkonstruierte Geschichte und einen überaus nervenden Freddy.

1/5

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s